Thüringer HC bezwang FA Göppingen. Dreikampf an Bundesliga-Spitze

Thüringer HC bezwang FA Göppingen. Dreikampf an Tabellenspitze - Foto: Hans-Joachim Steinbach
Thüringer HC bezwang FA Göppingen. Dreikampf an Bundesliga-Spitze – Foto: Hans-Joachim Steinbach

Der Thüringer HC gewann in der Handball-Bundesliga sein letztes Spiel im Jahr 2016 gegen FA Göppingen mit 30:27 (15:12) Toren. Beste Werferin für den Thüringer HC war Iveta Luzumova mit 7/1-Treffern. Für Göppingen erzielte Michaela Hrbkova 8/4-Tore.

In der Handball-Beletage der Frauen wird es in dieser Saison 2016/2017 einen Dreikampf um den Titel zwischen der SG BBM Bietigheim, TuS Metzingen und dem Titelverteidiger Thüringer HC geben. Zwischen den Champions-League-Spielen in Budapest (4. Februar) und dem Heimspiel gegen den alten Rivalen Vardar Skopje (12. Februar) geht es am 8. Februar zum Top-Spiel nach Bietigheim. Da könnte der deutsche Meister nach der deutlichen Auswärtsniederlage gegen Metzingen schon sehr unter Druck stehen …

31.12.2016 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Fünf Minuten vor dem Ende ist Spannung angesagt. Göppingen war mit 28:27 dran. Mit einem energischen Fernwurf schaffte Beate Scheffknecht das 29:27 und Jana Krause parierte den nächsten Wurf. Zwei Minuten waren noch zu spielen – Macarena Aguilar mit No-Look-Pass auf Maike Schmelzer, die verwandelte mit wuchtigem Einsatz. Die Entscheidung war mit dem 30:27 gefallen – auch wenn 15 Sekunden vor dem Schlusspfiff Crina Pintea eine Zeitstrafe kassierte – es passierte nichts mehr. Der Thüringer HC errang im zweiten Spiel innerhalb von drei Tagen einen hochwichtigen Arbeitssieg und bleibt über den Jahreswechsel auf Tabellenplatz 2.

Stimmen zum Spiel:

Aleksandar Knezevic (FAG): „Es war ein Spitzenspiel – beide Mannschaften haben einen super Handball gespielt. Wir haben in der ersten Halbzeit nur fünf schwache Minuten gehabt. Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft sehr zufrieden.“

Herbert Müller (Thüringer HC): „Ich bin froh, dass wir beide schweren Spiele gewonnen haben. Das heutige Spiel hat uns alles abverlangt. Wir mussten bis zum Ende fighten, um die Punkte in der Salzahalle zu behalten. Die Abwehr war heute unser Schwachpunkt – wir haben glücklos agiert und immer zu spät zugegriffen. Ein großes Lob hat sich heute Beate Scheffknecht verdient.“

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