Handball EM 2016 Hauptrunde: Deutschland dominiert Ungarn mit Klassenunterschied

Handball EM 2016 Polen: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft startet in die Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft mit einem Kantersieg gegen Ungarn.

Handball EM 2016 Hauptrunde: Deutschland dominiert Ungarn mit Klassenunterschied - Foto: ZPRP / EHF
Handball EM 2016 Hauptrunde: Deutschland dominiert Ungarn mit Klassenunterschied – Foto: ZPRP / EHF

Der 29:19 (17:9)-Erfolg war nicht nur ein deutscher Start-Ziel-Sieg, sondern offenbarte auch einen vorher nie für möglich gehaltenen Klassenunterschied.

Match-Sätze des Tages:

„Matchplayer“ Steffen Fäth: „Jeder Spieler kennt seine Aufgabe und keiner tanzt aus der Reihe.“

Bob Hanning: „Fabian Wiede hat eine herausragende Leistung vollbracht. Wir marschieren Richtung Weltklasse und mit einem Sieg gegen Russland gehören wir zu den sechs besten Teams Europas.“

Handball EM 2016 Hauptrunde: Deutschland dominiert Ungarn mit Klassenunterschied - Fabian Wiede - Foto: ZPRP / EHF
Handball EM 2016 Hauptrunde: Deutschland dominiert Ungarn mit Klassenunterschied – Fabian Wiede – Foto: ZPRP / EHF

Frank - Wroclaw22.01.2016 – SPORT4Final Live aus Wroclaw / Frank Zepp:

Handball EHF EURO 2016 der Männer im Januar 2016 aus Polen:

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet live von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Wroclaw und von den Finalspielen in Kraków.

 

Dabei zeigte die erste Halbzeit den bislang besten deutschen Handball bei dieser Europameisterschaft. Die deutschen Stärken waren die Ursache für den nicht zur Entfaltung kommenden statischen Angriff der Ungarn. Ein herausragende Deckung mit Andreas Wolff (7 von 16 Bälle – 44 Prozent) und ein gegen Ende der ersten Hälfte flüssiger Positionsangriff mit den Linkshändern Weinhold und Wiede stellten das Erfolgsgarant dar. Die deutschen Handballer verwalteten nicht den Vorsprung nach der Pause, sondern durch den Einsatz aller Spieler erhöhte der breite Kader noch den Vorsprung. Die Erfolgsgeschichte geht weiter …

Handball EM 2016 Hauptrunde: Deutschland dominiert Ungarn mit Klassenunterschied - Tobias Reichmann - Foto: ZPRP / EHF
Handball EM 2016 Hauptrunde: Deutschland dominiert Ungarn mit Klassenunterschied – Tobias Reichmann – Foto: ZPRP / EHF

Am SPORT4Final-Mikro waren mit weiteren Analysen:

Simon Ernst: „Der Bundestrainer sagte zu mir, weiter konzentriert und strukturiert bis zum Ende durchzuspielen. Die erste Halbzeit war fast fehlerfrei. Die Abwehr und die Einstellung stimmten.“

Martin Strobel: „Unsere Abwehr stand sehr gut und zwang die Ungarn zu schwierigen Würfen. Wir waren gut auf den Gegner vorbereitet und konnten nach der Pause ruhiger spielen.“

Erik Schmidt: „Nach dem Sieg einfach weiter arbeiten. Wir wissen um unsere Stärken und müssen diese weiter abrufen und ausbauen. Wir haben weiter an Selbstbewusstsein getankt.

Rune Dahmke: „Klar war das vorher nicht, dass wir so extrem gut gespielt und diesen Vorsprung heraus werfen. Wir haben auch sehr clever gespeilt. Nachdem der erste Wurf drin war, ging der Rest leichter. Wir haben ausgenutzt, dass die Ungarn langsamer auf den Beinen waren.“

„Matchplayer“ Steffen Fäth: „Wir haben im Angriff sehr gute Spieler, die nicht nur werfen sondern auch variabel spielen können. Jeder Spieler kennt seine Aufgabe und keiner tanzt aus der Reihe.“

Tobias Reichmann: „Erstmals haben wir über 60 Minuten konstant gespielt. Die Deckung war überragend und die Ungarn hatten keinen Bock mehr, aus dem Rückraum zu werfen. Jeder von uns war auf der Platte und es gab keinen Abbruch. Die Deckung hat weiter einen Schritt nach vorn gemacht.“

Steffen Weinhold: „Die Belastung zu verteilen ist sehr wichtig. Ungarn war das bislang schlechteste Team. Das Spiel dürfen wir auch nicht überbewerten. Fabian ist schon abgezockt und routiniert wie ein Alter. Unsere verschiedenen Angriffskombinationen waren auch spielentscheidend. All das kommt nicht von allein.“

Bob Hanning: „Fabian Wiede hat eine herausragende Leistung vollbracht. Taktisch herausragend war auch das Zusammenspiel von ihm mit Steffen Weinhold. Wichtig war, wir haben von vorn heraus dominant gespielt. Wir marschieren Richtung Weltklasse und mit einem Sieg gegen Russland gehören wir zu den sechs besten Teams Europas.“

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