Handball EM 2018: Christian Prokop „Vorrunden-Gegner mit großem Nationalstolz“

Handball EM 2018 Kroatien: Bob Hanning „Das wird eine richtige Herausforderung, lässt uns aber auch vom Halbfinale träumen.”

Mazedonien, Montenegro und Slowenien sind die Gegner der deutschen Handball-Nationalmannschaft in der Vorrunde der EHF EURO 2018 vom 12. bis 28. Januar 2017 in Kroatien. Spielort der Gruppe C wird Zagreb sein. Die Partien finden voraussichtlich am 13., 15. und 17. Januar statt. Sollten die „bad boys“ die Hauptrunde erreichen, spielen sie in Varazdin gegen die drei besten Teams der Gruppe D mit Spanien, Dänemark, Tschechien und Ungarn. Die untereinander erzielten Ergebnisse bleiben in der Wertung.

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23.06.2017 – PM DHB / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EM: Bundestrainer Christian Prokop - Foto: Joachim Schuetz (http://www.stregspiller.com)
Handball EM: Bundestrainer Christian Prokop – Foto: Joachim Schuetz (http://www.stregspiller.com)

„Mit Mazedonien, Montenegro und Slowenien kennen wir jetzt unsere Aufgaben”, sagte Bundestrainer Christian Prokop. „Wir sind in einer Gruppe mit Gegnern, die mit großem Nationalstolz und heißblütigen Fans die Spiele gegen uns zu Heimspielen machen werden. Deshalb hoffe ich, dass wir auch einen großen Fan-Support in Zagreb stellen können.”

Bob Hanning, Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Handballbundes, erklärte: „Das ist eine schwere Aufgabe, weil wir drei Auswärtsspiele vor uns haben. In Kroatien hätten wir uns sicher einige andere Gegner lieber gewünscht. Das wird eine richtige Herausforderung, lässt uns aber auch vom Halbfinale träumen.”

„Bei einer Europameisterschaft gibt es so oder so keine leichten Gegner. Mazedonien, Montenegro und Slowenien werden auch mit Unterstützung der Zuschauer antreten. Das macht es für uns sicher nicht leichter”, sagte Kapitän Uwe Gensheimer.

„In der Arena Zagreb wird richtig viel los sein”, sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki. „Slowenien ist sehr gut besetzt, mit denen haben wir zuletzt gute Erfahrungen gemacht. Mazedonien verfügt mir Kiril Lazarov über einen Weltklasse-Spieler im rechten Rückraum. Montenegro ist in unserer Gruppe vielleicht die Unbekannte. Wir können die Gruppe überstehen, müssen aber mit Vorsicht und Demut herangehen. Ich bin sehr optimistisch und positiv.”

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