Handball EM 2018: Deutschlands Titel-Mission. Teil 2: Slowenien

Handball EM 2018 – Andreas Wolff - DHB - Deutschland - bad boys – THW Kiel - Foto: Sascha Klahn/DHB
Handball EM 2018 – Andreas Wolff – DHB – Deutschland – bad boys – THW Kiel – Foto: Sascha Klahn/DHB

Handball EM 2018 Kroatien: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft von Bundestrainer Christian Prokop begann ihre „Titel-Mission“ oder „Medaillen-Jagd“ mit einem starken Erfolg im ersten Spiel in der Vorrunden-Gruppe C gegen Montenegro.

Handball EM: Dabei legte die bad boys Mannschaft schon einige sehr gute „Karten“ auf den Tisch der EHF EURO: Alternative Besetzungsvarianten in Abwehr und Angriff, zügiges Umschaltspiel und gute Torhüterleistungen. Weitere Steigerungen im Verlauf des EM-Turniers sind notwendig.

Im zweiten Vorrunden-Match trifft Deutschland auf den WM-Dritten Slowenien, der bereits zweimal in der EM-Qualifikation bezwungen wurde. Slowenien steht schon nach der Auftakt-Niederlage gegen Mazedonien mit dem „Rücken zur Wand“ im Kampf um den Einzug in die Hauptrunde.

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet LIVE aus Zagreb.

15.01.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EM 2018 Kroatien: Markus Baur beschreibt in seiner EM-Kolumne bei der DKB Handball-Bundesliga den kommenden Vorrundengegner in der „deutschen Gruppe“ folgendermaßen: „Bei Slowenien hat sich der Ausfall von einigen Schlüsselspielern bemerkbar gemacht. Der WM-Dritte hat gerade in der Schlussphase gegen Mazedonien zu viele Fehler gemacht. Das ist man von den Slowenen eigentlich nicht gewöhnt. Normalerweise sind sie eine sehr spielstarke Mannschaft, die mit viel Tempo auftritt. Deswegen wird es am Montag auch wichtig sein, dass wir wieder eine so kompakte Deckung hinstellen wie gegen Montenegro. Wenn wir die Slowenen unter 22 oder 23 Toren halten, werden wir auch gewinnen.“

Einen Blick zurück wirft Markus Baur auf den ersten Spieltag mit Deutschland und weiteren Favoriten: „Der 32:19-Sieg gegen Montenegro war ein Auftakt nach Maß für die deutsche Nationalmannschaft. Das war eine sehr konzentrierte Leistung. Durch die stabile Abwehr im Zusammenspiel mit einem starken Andi Wolff im Tor sind uns viele einfache Tore gelungen. Sowohl taktisch, als auch spielerisch waren wir den Montenegrinern schlichtweg überlegen.

So ein deutlicher Erfolg ist bei einer hochkarätig besetzten EM immer auch ein Zeichen an die Konkurrenz. Aber das DHB-Team hat nicht als einzige Mannschaft eine Duftmarke gesetzt. Kroatien hat es gegen recht schwache Serben sehr gut gemacht. Die Isländer waren wieder einmal auf den Punkt topfit und haben gegen Schweden gleich für eine vermeintliche Überraschung gesorgt.

Die Spanier haben gegen Tschechien gerade einmal 15 Tore zugelassen. Und auch die Dänen hatten mit Ungarn nur wenige Probleme, obwohl Mikkel Hansen nach 40 Minuten mit Rot vom Feld musste. Viele Favoriten haben schon in ihren ersten Spielen bewiesen, dass eine unglaubliche Qualität in ihnen steckt.“

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