Handball-EM 2014: Heine Jensen „Die Tabelle lügt nie.“

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13.12.2014 – DHB / SPORT4Final:

Handball-EM 2014: Stimmen nach dem Match Deutschland gegen Schweden mit freundlicher Unterstützung vom DHB

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom Final-Wochenende der Handball-EM aus Budapest.

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Handball-EM 2014: "Matchplayerin" gegen Schweden Svenja Huber - Foto: DHB/Sascha Klahn
Handball-EM 2014: „Matchplayerin“ gegen Schweden Svenja Huber – Foto: DHB/Sascha Klahn

Stimmen:

Svenja Huber („Matchplayerin“):

„Das kann man heute nicht in Worte fassen. Also, was wir in der Abwehr gespielt haben, das war unterirdisch. Die Chance mit zwei Punkten in die Hauptrunde zu gehen, haben wir leider kläglich vergeben. Meine hohe Trefferquote im Angriff – heute kann man gar nichts genießen. Wir haben zwei Gesichter gezeigt. Gegen Holland und Schweden war das einfach zu wenig. Gegen Kroatien haben wir unser wahres Gesicht gezeigt, aber das müssen wir öfter abrufen.“ 

Nadja Nadgornaja:

„Wir hatten in der Abwehr keinen Kontakt zueinander. Wenn die Abwehr so steht, kann man keine Spiele gewinnen. Vorn haben wir mehr Spielfluss als gegen Holland. Ich muss an meiner Leistung in den nächsten Spielen anknüpfen. Wir sind nach der Vorrunde nicht zufrieden. Wir hatten andere Ziele. Wir müssen mit neuem Elan in die Hauptrunde starten.“ 

Kerstin Wohlbold:

„Die Abwehr stand von der ersten bis zur letzten Sekunde nicht. Das müssen wir auf jeden Fall verbessern. Mit null Punkten in die Hauptrunde zu gehen, ist keine gute Ausgangslage.“ 

Heine Jensen:

„Wir kommen gar nicht ins Spiel rein. Vor allem defensiv. Wir lassen selber zwei, drei große Chancen weg, wo die Schweden das gnadenlos bestrafen. Danach kommen wir nie so richtig nahe dran. Immer wenn man das Gefühl hatte, wir kommen näher, dann bekommen wir wieder die Tore. Ich finde, heute haben wir vor allem in der Abwehr verloren. Das war eine absolut schlechte Abwehrleistung … Susann Müller hat auch im ersten Spiel auf Grund ihres Fingers auch nicht in der Abwehr gedeckt … Wir müssen wieder viel kompakter und enger in der Abwehr stehen, so dass wir auch aushelfen können. Am Sonntag haben wir wieder die Möglichkeit, das besser zu machen … Die Tabelle lügt nie und wir waren nicht durchgängig gut genug, um mit Punkte in die Hauptrunde rein zu kommen. Dieses Ziel haben wir als Team gemeinsam nicht geschafft.“

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