Handball WM 2017: Deutschlands „bad boys“ bezwingen Chile deutlich. Andreas Wolff „Matchplayer“

Julius Kühn (Deutschland) - Handball WM 2017: Deutschlands „bad boys“ bezwingen Chile mega deutlich - Foto: France Handball
Julius Kühn (Deutschland) – Handball WM 2017: Deutschlands „bad boys“ bezwingen Chile mega deutlich – Foto: France Handball

Handball WM 2017 Frankreich: Im zweiten Vorrunden-Match bei der Handball-Weltmeisterschaft gewannen Deutschlands „bad boys“ völlig überlegen gegen Chile mit 35:14 (17:6) Toren in der Kindarena von Rouen.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson steht mit dem zweiten Erfolg schon praktisch im Achtelfinale der WM-Titelkämpfe. Die DHB-Auswahl konnte dank der Einsatzzeiten aller Spieler wichtige Kräfte für den weiteren Turnierverlauf sparen. Die Deckungs-Leistung stellte wiederum den Schlüssel für den Sieg dar. Als „Man of the Match“ wurde Andreas Wolff geehrt.

Andreas Wolff (Deutschland) - Handball WM 2017: Deutschlands „bad boys“ bezwingen Chile mega deutlich - Foto: France Handball
Andreas Wolff (Deutschland) – Handball WM 2017: Deutschlands „bad boys“ bezwingen Chile mega deutlich – Foto: France Handball

15.01.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp im Scandinavium Göteborg
SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp im Scandinavium Göteborg

Handball WM 2017 Frankreich: Handball WM 2017 Frankreich: Nur in der Startphase hatte Deutschland „kleine Probleme“ mit der Chancenverwertung, weil Chiles Torhüter Rene Oliva sechs von 23 Würfen hielt. Aber selbst eine doppelte Unterzahl Mitte der ersten Hälfte überstanden die „bad boys“ unbeschadet. Aber Andreas Wolff zeigte seine Klasse mit elf Paraden bei 18 Würfen. Den ersten „Zehn-Tore-Vorsprung“ erzielte Deutschland beim 14:4 in der 27. Minute durch Tobias Reichmann. Paul Drux verletzte sich am Knöchel vor der Pause.

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In der zweiten Halbzeit änderte sich angesichts der leistungsmäßigen Kräfteverhältnisse nichts an der deutschen Überlegenheit. Die weiteren Stationen: 21:9 (37.), 25:10 (45.), 30:12 (55.), 33:13 (57. – Kühn) sowie 35:14 (Endstand).

Erfolgreichste Torschützen für Deutschland waren Jannik Kohlbacher (8) und Rune Dahmke (7). Für Chile erzielte Cristian Moll (2) die meisten Tore.

Wurfeffizienz: 70:35 Prozent

Technische Fehler: 5:19

Torhüter-Quote: 16:9 Paraden – 53:20 Prozent

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