Handball WM 2017 Testspiel: Deutschland bezwang Österreich mit Klassenunterschied

Handball WM 2017: Handball-Nationalmannschaft Deutschland - Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Patrick Wiencek, Erik Schmidt, Jens Schöngarth, Finn Lemke, Julius Kühn, Steffen Fäth, Teammanager Oliver Roggisch. Mitte: Physiotherapeut Sven Raab, Mannschaftsarzt Dr. Marco Kettrukat, Simon Ernst, Paul Drux, Andreas Wolff, Silvio Heinevetter, Philipp Weber, Co-Trainer Axel Kromer, Co-Trainer Alexander Haase, Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Vorn: Teamkoordinator Volker Schurr, Patrick Groetzki, Jannik Kohlbacher, Tobias Reichmann, Kai Häfner, Niclas Pieczkowski, Rune Dahmke, Uwe Gensheimer, Physiotherapeut Peter Gräschus - Foto: Sascha Klahn/DHB
Handball WM 2017: Handball-Nationalmannschaft Deutschland – Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer, Patrick Wiencek, Erik Schmidt, Jens Schöngarth, Finn Lemke, Julius Kühn, Steffen Fäth, Teammanager Oliver Roggisch. Mitte: Physiotherapeut Sven Raab, Mannschaftsarzt Dr. Marco Kettrukat, Simon Ernst, Paul Drux, Andreas Wolff, Silvio Heinevetter, Philipp Weber, Co-Trainer Axel Kromer, Co-Trainer Alexander Haase, Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Vorn: Teamkoordinator Volker Schurr, Patrick Groetzki, Jannik Kohlbacher, Tobias Reichmann, Kai Häfner, Niclas Pieczkowski, Rune Dahmke, Uwe Gensheimer, Physiotherapeut Peter Gräschus – Foto: Sascha Klahn/DHB

Handball WM 2017 Frankreich: Deutschlands „bad boys“ gewannen den letzten Test vor der Handball-Weltmeisterschaft gegen Österreich mit 33:16 (17:11) Toren. Die österreichischen Gäste waren nach eigener 3:6-Führung (9.) kein gleichwertiger Gegner. Die Überlegenheit der DHB-Auswahl manifestierte sich in einem Klassenunterschied zwischen beiden Teams. Holger Glandorf mit gutem Comeback in der deutschen Handball-Nationalmannschaft. 

09.01.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp im Scandinavium Göteborg
SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp im Scandinavium Göteborg

Handball WM 2017 Frankreich: Österreich hatte in Nikola Bilyk den besten Spieler der fünf der ersten sechs Tore warf. Als sich die deutsche Abwehr besser auf ihn einstellte, wurden die Angriffs-Waffen der Gäste immer stumpfer.  

Deutschland mit dem letzten Heimspiel für Bundestrainer Dagur Sigurdsson zog im Tempo und in der Spielstruktur an. Ab dem 8:7 (17.) lief der deutsche Angriffsmotor. Mit überragender Abwehr-Leistung konnte das deutsche Team in der Folgezeit einige Spielsituationen testen und allen Spielern Einsatzzeiten geben. Beim 21:11 (37.) durch Julius Kühn stand die erste Zehn-Tore-Führung auf der Anzeigetafel. Der Testspiel-Erfolg sollte genügend Selbstvertrauen für den WM-Auftakt gehen Ungarn geben. 

Stimmen nach dem Spiel:

Dagur Sigurdsson: „Holger Glandorf ist super drauf. Er kann aber keine 10 Spiele in 3 Wochen machen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Test. Aber einen solchen Start gegen Ungarn, dann werden wir bestraft. Es wird gegen Ungarn für uns sehr gefährlich. Im rechten Rückraum sind wir mit Kai Häfner sehr gut besetzt. Wir haben volles Vertrauen in ihn. Wir bekommen die Steuerung, auch in der Abwehr, mit ihm hin. Wir haben ganz gute Waffen. Steffen Fäth ist sehr gut in Form gekommen. Julius Kühn ist gut drauf. Ungarn ist Kopfsache und taktisch zu sehen. Ungarn hat eine super Mannschaft. Es wird ein harter Start für uns. Wir wissen, das wir zu den besten Teams der Welt gehören – vielleicht Top 6.“ 

Holger Glandorf: „Es hat sehr viel Spass gemacht, wieder zu spielen. Wir warten mal wegen Frankreich ab. Nach der Vorrunde von Spiel zu Spiel schauen, dann werden wir sehen.“ 

Kai Häfner: „Wir wollten gut in der Abwehr stehen. Das zeichnet uns auch aus. Dann sind auch nur 16 Gegentore möglich. Wir sind selbstbewusst und wissen was wir können. Die K.-O.-Spiele sind sehr interessant. Aber wir wollen sehr weit kommen.“ 

Tobias Reichmann: „Ich bin top fit. Wir haben uns in der Abwehr gut bewegt. Insgesamt ist noch Luft nach oben. Auch im Angriff.“

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