Handball WM 2017: Deutschland bezwang Weißrussland mit Problemen. Uwe Gensheimer „Man of the Match“

Uwe Gensheimer (Deutschland) - Handball WM 2017: Deutschland bezwang Weißrussland mit Problemen. Uwe Gensheimer „Man of the Match“ - Foto: France Handball
Uwe Gensheimer (Deutschland) – Handball WM 2017: Deutschland bezwang Weißrussland mit Problemen. Uwe Gensheimer „Man of the Match“ – Foto: France Handball

Handball WM 2017 Frankreich: Deutschlands „bad boys“ reichte eine gute Viertelstunde zu Beginn der zweiten Halbzeit (9:3), um im vierten Match bei der Handball-Weltmeisterschaft gegen Weißrussland noch sicher mit 31:25 (16:16) Toren zu gewinnen. Eine Abwehr schwache erste Spielhälfte einschließlich Torhüter-Leistung (4 Paraden) und ein vernünftiger Sieg-Verwaltungs-Kurs am Ende des Spiels reichten für eine weitere „weiße Weste“ des Teams von Bundestrainer Dagur Sigurdsson vor dem „Gruppen-Finale“ gegen Kroatien am Freitag. „Man of the Match“ wurden Uwe Gensheimer und Julius Kühn.

18.01.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp im Scandinavium Göteborg
SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp im Scandinavium Göteborg

Handball WM 2017 Frankreich: Deutschland kam nach zwei „Trainingsspielen“ gegen Chile und Saudi-Arabien sehr schwerfällig in die Partie. Weißrussland lag mit 10:8 (16.) in Führung und Dagur Sigurdsson musste in seiner ersten Auszeit das deutsche Spiel neu justieren. Es wurde kaum besser bis zur Halbzeit. Das 16:16-Remis schmeichelte eher der deutschen Mannschaft.

Nachd der Pause stabilisierte sich die deutsche Abwehr und schon sah das „bad bosy“-Spiel nicht nur optisch sondern auch ergebnistechnisch besser aus. Die Vorentscheidung fiel mit dem 25:19 (45.) und selbst nach einer wiederholten deutschen Schwächephase bis zum 26:23 (54.) kam das Sigurdsson-Team wieder in die Erfolgsspur. Kapitän Uwe Gensheimer, der seinen ersten Strafwurf verwarf, machte mit dem 28:23 (55.) den deutschen Erfolg immer wahrscheinlicher. Am Ende eines engen Matches standen zwei Punkte auf dem makellosen deutschen Konto. Silvio Heinevetter steigerte sich und zeigte 9 Paraden (43 Prozent).

Erfolgreichste Torschützen: Für Deutschland Uwe Gensheimer (8) und Steffen Fäth (6 – 100 Prozent). Artsem Karalek mit 4/4 zeigte sich am treffsichersten für Weißrussland.

Wurfeffizienz: 66:58 Prozent

Technische Fehler: 7:12

Torhüter-Quote: 11:7 Paraden – 31:18 Prozent

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