Handball WM 2021: Henk Groener „Prüfung gegen Ungarn bestanden“

Handball WM 2021 - Deutschland vs. Ungarn - Henk Groener - Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM - J. Navarro
Handball WM 2021 – Deutschland vs. Ungarn – Henk Groener – Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM – J. Navarro

Handball WM 2021 Frauen – IHF Handball Weltmeisterschaft: 

Handball WM 2021 Frauen, Vorrunde, Gruppe E, 3. Spieltag: Deutschland vs. Ungarn.

Stimmen von Deutschlands Bundestrainer Henk Groener, Emily Bölk, Meike Schmelzer und Julia Maidhof nach dem Spiel. 

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Handball WM 2021 - Deutschland vs. Ungarn - Blanka Biro - Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM - J. Navarro
Handball WM 2021 – Deutschland vs. Ungarn – Blanka Biro – Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM – J. Navarro

07.12.2021SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball WM 2021 Frauen: Stimmen (Quelle: DHB) nach dem Match

Henk Groener:

Ungarn-Match: „Wir haben gegen Ungarn ein Wechselbad gesehen. In der ersten Hälfte haben wir über weite Strecken eine sehr gute Leistung abgerufen, vor allem in der Abwehr und haben uns einen Vorsprung heraus gearbeitet. In der zweiten Hälfte hatte sich Ungarn auf unsere 5:1-Deckung eingestellt und wir wurden in der Schlussphase zu hektisch und haben zu viele freie Chancen verworfen und so die Torfrau des Gegners zum Player of the match gemacht. Das war nicht nötig. Letztendlich haben wir verdient gewonnen, weil wir bis zum Schluss und bis zum Umfallen gekämpft haben. So spannend hätten wir es nicht machen müssen. Aber wir sind glücklich und fahren mit vier Punkten in die Hauptrunde. Vor jedem Spiel ist es das Ziel, die Partie auch zu gewinnen. Das war in den ersten beiden Spielen leichter. Ungarn war um einiges stärker als Tschechien und die Slowakei. Wir haben eine sehr souveräne erste Halbzeit gesehen, in der die 5:1-Deckung gut funktioniert hat. Aber wir haben nach der Pause auch gesehen, dass es bei uns im Angriff nicht so lief, weil wir viele Würfe gegen eine gute Torhüterin vergeben haben. Wir waren im Angriff zu nervös und haben das nicht so gespielt, wie wir wollten. Die Mannschaft hat super gekämpft, und den ungarischen Angriff auch wieder im Griff gehabt – das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben nicht einmal zurück gelegen, daher war der Sieg auch verdient …

Einschätzung der Vorrunde: Wer die Mannschaft in der Vorrunde beobachtet hat, hat gesehen, dass diese Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute leidenschaftlich um jeden Ball kämpft. Das ist eine Riesenfreude für den Trainerstab, wenn das so funktioniert. Dieser Zusammenhalt ist der Grundstein, dass man solche Spiele auch gewinnt. Wir haben gegen Ungarn eine Prüfung bestanden. Wir haben im Freundschaftsspiel gegen Russland geschafft, ein knappes Spiel zu gewinnen. Heute war es bei der WM gegen einen starken Gegner das gleiche.

Ausblick Hauptrunde: Unser erstes Ziel ist, das nächste Spiel gegen den Kongo zu gewinnen. Wir hatten nicht erwartet, dass sie gegen Tunesien gewinnen. Unser Videoanalyst war sehr enttäuscht, weil er Tunesien schon vorbereitet hatte.“

Handball WM 2021 - Deutschland vs. Ungarn - Meike Schmelzer - Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM - J. Navarro
Handball WM 2021 – Deutschland vs. Ungarn – Meike Schmelzer – Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM – J. Navarro

Meike Schmelzer:

Ungarn: „Es war ein Kampfspiel, wie es sich viele Zuschauer wünschen. Ich hätte mir gewünscht, wenn wir unseren Vorsprung, den wir uns heraus gespielt hatten, ein bisschen länger hätten halten können. Am Ende bin ich unglaublich glücklich und stolz auf die Mannschaft, wie wir uns in dieses Spiel gekämpft haben, in dem jeder für jeden da gewesen ist und alle zusammen gerudert haben, um dieses Spiel zu gewinnen … Ich hatte immer ein bisschen Glück, dass der Ball mir direkt vor die Füße fiel und dann konnte ich abstauben. Das Glück des Tüchtigen gehört auch dazu. Dieses Glück haben wir uns in den vergangenen zwei Spielen auch erarbeitet … Wir sind gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu denken. Man hat in allen Spielen gesehen, dass wir noch Potenzial haben. Wir wachsen gerade sehr gut zusammen und haben viele Stärken. Wir waren so fokussiert auf die Ungarinnen, dass wir uns noch keine Gedanken über die nächsten Gegner gemacht haben.“

Julia Maidhof:

Ungarn: „Wir sind froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Egal wie, der Sieg ist bei uns. Das sind zwei weitere Punkte, die wir mit in die Hauptrunde nehmen. Teilweise hatten wir auch Glück. Es gab schon Spiele, da gehen wir nach solch einem Spiel als Verlierer vom Feld. Heute liegen wir ein Tor vorne und wir sind sehr glücklich … Die Torausbeute war schon in den vergangenen Spielen ausbaufähig. Wir haben für Nervenkitzel gesorgt. An den einfachen Toren müssen wir noch arbeiten, damit wir diese Chancen in der Hauptrunde dann nutzen.

Hauptrunde: Wir behalten unser Prinzip bei, nur von Spiel zu Spiel zu denken und uns auch von Spiel zu Spiel zu steigern.“

Emily Bölk:

Ungarn: „Das war ein hart umkämpfter Sieg, aber auch das Spiel, das wir erwartet hatten. 24 Gegentore sind ok. Die Abwehr stand im Großen und Ganzen gut, auch wenn wir in einigen Situationen den Ungarn hinterher gelaufen sind. Das größte Problem war die ungarische Torfrau, meine Teamkollegin Blanka Biro. Das ist schwierig, wenn man hinten ackert und sich dann vorne nicht belohnt. Ich bin nach diesem Kampf bis zur letzten Sekunde happy … Das war eine wertvolle Erfahrung, dieses knappe Spiel auch gewonnen zu haben. Bei den anderen Spielen sind wir auf einer Welle durch. Auch trotz der verworfenen Bälle haben wir heute die Ruhe bewahrt und uns die Sicherheit in der Abwehr geholt. Das zeichnet uns aus. Wenn wir in den nächsten Spiele ein paar Chancen mehr rein machen, dann kann das auch in der Hauptrunde gut aussehen.“

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