EM-Qualifikation: Heine Jensen im SPORT4Final-Interview

15.06.2014 – SPORT4Final:

Handball: Bundestrainer Heine Jensen im SPORT4Final-Interview mit Redakteur Frank Zepp über die deutsche Frauen-Nationalmannschaft.

Der „Tag der Entscheidungen“ in Magdeburg war für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ein höchst erfolgreicher „Matchday“: Gruppensieg in der EM-Qualifikation für die Europameisterschaft im Dezember des Jahres in Ungarn und Kroatien nach dem 31:16-Kantersieg gegen Mazedonien. Handball-Frauen-Deutschland ist nach dem siebenten WM-Platz 2013 in Serbien „entwicklungstechnisch“ auf dem Weg in die absolute Weltspitze.

EM-Qualifikation: Bundestrainer Heine Jensen im SPORT4Final-Interview - Foto: SPORT4Final
EM-Qualifikation: Bundestrainer Heine Jensen im SPORT4Final-Interview – Foto: SPORT4Final
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Grund genug, um Bundestrainer Heine Jensen für ein Interview zu gewinnen:

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Das Abwehrverhalten war gegen Mazedonien sensationell gut.

Heine Jensen: „Generell war das heute o.k. Immer wieder haben wir es geschafft, nach vorne zu agieren und vor die Kreisspielerin zu kommen und wir haben es geschafft, kompakt zu stehen. Da sah das gut aus, finde ich. Da haben Clara Woltering und Jana Krause gute Bedingungen im Tor gehabt und das haben beide auch gut gemacht im Tor. Generell war die Abwehr heute ein Schritt nach vorn.“ 

Auch die 5:1-Variante in der zweiten Halbzeit sah gut aus.

Heine Jensen: „In Überzahl haben wir viele Ballgewinne erzielt und das ist natürlich auch positiv. Ich finde, viele der Sachen, die wir im Training versuchen, haben wir umgesetzt. Und heute hatten wir das Glück, dass das sehr oft geklappt hat.“ 

Auf das Mazedonien muss man sicherlich bei der Europameisterschaft noch einiges drauf packen – auch im Positionsangriff zum Beispiel?

Heine Jensen: „Das ist klar. Aber heute hatten wir wenige Positionsangriffe, wenn man das so sagen kann. Aber klar, da müssen wir uns steigern. Der Gegner war nicht so stark wie das, was auf uns zukommen wird. Das wissen wir. Aber das war eine lange Saison für die Spielerinnen. Die sind müde und das haben wir auch gemerkt während des Lehrgangs. Deswegen sage ich: Ziel erreicht und wir haben uns für die Europameisterschaft qualifiziert. Jetzt können die Mädels ein bisschen in Urlaub gehen und dann geht es von vorne los. Wir freuen uns auf das nächste halbe Jahr.“ 

Ihre Trainer-Handschrift ist erkennbar und die Mannschaft hat eine tolle Perspektive. Gehen Sie als Mitfavorit in die Europameisterschaft hinein?

Heine Jensen: „Ich glaube, da sind mittlerweile viele Favoriten. Da gibt es sicherlich acht bis neun Mannschaften. Die haben an einem guten Tag keine Probleme, den anderen zu schlagen. Wir sind eine von diesen Mannschaften. Wir können jeden schlagen, aber wir können auch gegen jeden verlieren. Wir sollen die Füße am Boden behalten und hart arbeiten. Dann denke ich schon, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ 

Danke, einen schönen Urlaub und alles Gute weiterhin, Heine Jensen. 

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