DHfK Leipzig vor „de facto“-Aufstiegs-Sternstunde bei Sieg gegen Rimpar

24.04.2015 – DHfK / SPORT4Final / Frank Zepp:

Zweitliga-Tabellenführer SC DHfK Leipzig empfängt am Sonntag den hartnäckigsten Verfolger DJK Rimpar Wölfe

DHfK Leipzig vor „de facto“-Aufstiegs-Sternstunde bei Sieg gegen Rimpar - im Bild: Philipp Weber in Großwallstadt - Foto: Rainer Justen
DHfK Leipzig vor „de facto“-Aufstiegs-Sternstunde bei Sieg gegen Rimpar – im Bild: Philipp Weber in Großwallstadt – Foto: Rainer Justen

Nächstes Topspiel für die Handballer des SC DHfK Leipzig: Am Sonntag empfängt der Zweitliga-Tabellenführer den Dritten DJK Rimpar Wölfe. Bei nur sechs ausstehenden Spielen steht Leipzig ganz dicht davor, das, so Trainer Christian Prokop, „Mega-Ziel“ zu erreichen. Die Handballfans stehen hinter dem SC DHfK: 2.000 Tickets gingen bisher im Vorverkauf für das Duell in der ARENA Leipzig (Anwurf 17 Uhr) weg.

Bereits das Hinspiel war aus Leipziger Sicht ein Saisonhöhepunkt. Da erwischten die DHfK-Handballer einen Sahne-Tag und gewannen beim damaligen Tabellenzweiten mit 34:23. Dass das Rückspiel eine ähnlich klare Angelegenheit wird, erwartet Christian Prokop nicht: „Dieses Spiel wird ein völlig anderes und deutlich schwereres als das Hinspiel. Das Team aus Rimpar verkörpert ähnlich wie wir unheimlichen Teamgeist. Sie sind sehr breit aufgestellt und besitzen eine sehr bewegliche und aggressive Abwehrreihe.“

Der DHfK-Cheftrainer kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, musste allerdings wegen einer Viruserkrankung, die durchs Team ging, das Training zurückschrauben: „Meine Mannschaft ist davon leicht angeschlagen, daher haben wir zwei Tage mit dem Training ausgesetzt. Ich hoffe, dass am Sonntag alle wieder Vollgas geben können.“

Die Einschätzungen der Trainer:

Christian Prokop (SC DHfK Leipzig): „Auf uns wartet ein absolutes Topspiel, das bedeutendste im Saisonendspurt und ein echtes Schlüsselspiel. Bei noch sechs ausstehenden Spielen, vier davon zu Hause, sind wir ganz dicht davor, das Mega-Ziel zu erreichen. Allerdings wird dieses Spiel ein völlig anderes und deutlich schwereres als das Hinspiel. Ein gutes taktisches Konzept und entscheidende Tugenden werden nötig sein, um es zu gewinnen. Ganz besonders brauchen wir unseren achten Mann, die DHfK-Fans! Das Team aus Rimpar verkörpert ähnlich wie wir unheimlichen Teamgeist und Emotionen. Sie sind sehr breit aufgestellt und verfügen im Prinzip über zwei komplette Formationen. Außerdem besitzt Rimpar eine sehr bewegliche und aggressive Abwehrreihe. Meine Mannschaft ist leicht angeknockt, letzte Woche ist eine Viruserkrankung durchs Team gegangen. Daher haben wir zwei Tage mit dem Training ausgesetzt. Ich hoffe, dass am Sonntag alle wieder Vollgas geben können.“ 

Jens Bürkle (DJK Rimpar Wölfe): „Wer hätte das gedacht? Am Sonntag spielt der Erste gegen den Zweiten! Vor der Saison hat uns kaum jemand zugetraut, die Klasse zu halten. Und jetzt haben wir eine kleine Chance, sogar in die Bundesliga aufzusteigen. Ich sehe sie bei zehn Prozent, unser Restprogramm ist extrem schwer. Mit Max Drude und Benedikt Brielmeier haben wir nur zwei neue Spieler im Team. Sie und alle anderen haben sehr gut gearbeitet, fast demütig. Deshalb bin ich über unsere Entwicklung glücklich. Wir haben einen Etat von 700.000 Euro, in der Bundesliga wäre er kaum höher. Das Spiel in der Arena wird eine Riesenherausforderung. Leipzig ist für mich bereits aufgestiegen, die Nummer ist durch. Das Hinspiel haben wir mit elf Toren Unterschied verloren, das war bitter. Aber wir trauen uns jetzt mehr zu. Warum sollten wir also nicht einen Punkt oder zwei Punkte mitnehmen?“

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