SC DHfK-Cheftrainer Christian Prokop warnt vor Aufsteiger Coburg

09.09.2014 – PM DHfK:

SC DHfK Leipzig: Im Rahmen eines Pressefrühstücks stimmte Leipzig Handballzweitligist SC DHfK Leipzig Medienvertreter auf das Heimspiel gegen Coburg am kommenden Samstag (19.30 Uhr, ARENA Leipzig) ein. Gesprächspartner in einer lockeren Runde im Restaurant Am Wasserfall, Catering-Partner der DHfK-Handballer, waren Geschäftsführer Karsten Günther, Cheftrainer Christian Prokop und Linksaußen Uli Streitenberger.

Karsten Günther:

„In der Partie steckt Brisanz. Coburg ist als Aufsteiger furios gestartet und bekannt für enthusiastische Fans, mindestens 150 erwarten wir zum Spiel in Leipzig. Zudem stehen mit Oliver Krechel, Till Riehn, Philipp Seitle und Matthias Gerlich vier Spieler in der Mannschaft, die mal das Trikot des SC DHfK getragen haben. Wir sind bisher ungeschlagen und wollen die Serie ausbauen, wohlwissend, dass es eine schwere Kiste wird gegen diese Mannschaft. Ich gehe davon aus, dass mehr als 2.000 Zuschauer in die Arena kommen, weil es ein Spitzenspiel ist und unsere Jungs mit 6:0 Punkten vorgelegt haben. Da so viele Fans aus Coburg kommen, glaube ich, dass damit der Ehrgeiz unserer Zuschauer angestachelt ist.“

SC DHfK Leipzig: Cheftrainer Christian Prokop - Foto: Martin Glass
SC DHfK Leipzig: Cheftrainer Christian Prokop – Foto: Martin Glass

Christian Prokop:

„Samstag treffen zwei Vereine mit einem enormen Potenzial und ähnlichen ehrgeizigen Zielstellungen aufeinander. Coburg hat eine unglaubliche Fangemeinde, gute Infrastruktur – die Entwicklung soll sicher nicht in der zweiten Liga enden. Coburg ist also kein normaler Aufsteiger, die sind gespickt mit zweit- und erstligaerfahrenen Leuten. Dazu die vier Ex-Leipziger, die natürlich den Ehrgeiz haben, uns zu zeigen, was sie können. Aber es wäre ein Fehler, sich nur auf diese Spieler zu konzentrieren. In den ersten Spielen haben andere die Kohlen aus dem Feuer geholt, allen voran Florian Billek, Steffen Coßbau und Dominic Kelm. Sicher wird es noch emotionaler zur Sache gehen als sonst, ich erhoffe mir trotzdem eine Entscheidung auf sportlichem Wege. Bei aller nötigen Aggressivität sollte man auch kühlen Kopf bewahren können.“

Uli Streitenberger:

„Wir sind alle heiß. Es geht gegen zwei Mann, die letzte Saison noch in unserer Mannschaft gespielt haben. Und die Neuen im Team wollen natürlich zeigen, dass sie zu Recht beim SC DHfK spielen. Was mich aber viel optimistischer stimmt fürs Coburg-Spiel und die kommenden Wochen ist der Ehrgeiz in unserer Mannschaft. Nach dem Sieg in Aue haben wir gefeiert und uns gleichzeitig geärgert darüber, was im Spiel vorher nicht gut gelaufen war. Die Jungs wollen keine persönlichen Duelle, die wollen lernen. Ich hoffe, dass gegen Coburg viele Zuschauer kommen und für eine volle Halle sorgen. Ich würde gerne mal wieder über 2.000 Handball-Fans in der Arena sehen, die unsere guten Leistungen der letzten Wochen honorieren. Wir haben genug Typen im Team, die den Funken weitergeben können, damit wir gemeinsam Coburg schlagen.“

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