SC DHfK Leipzig: Interview mit Kapitän Thomas Oehlrich

27.01.2014 – PM:

Am Mittwoch geht‘s endlich weiter mit Bundesliga-Handball der Männer in Leipzig. Zum Rückrundenauftakt empfängt der SC DHfK Leipzig die HSG Nordhorn-Lingen in der ARENA Leipzig (Anwurf 19.30 Uhr). Mit einem Sieg kann der Tabellen-Vierte aus Leipzig auf einen Aufstiegsplatz klettern. Kapitän Thomas Oehlrich sagt im Interview, wie das gelingen kann.

Thomas Oehlrich (SC DHfK Leipzig) - Foto: Elmar Keil
Thomas Oehlrich (SC DHfK Leipzig)
Foto: Elmar Keil

Thomas, der SC DHfK Leipzig geht als Tabellen-Vierter in die Rückrunde. Ist der Aufstieg das neue Saisonziel?

Thomas Oehlrich: „Unser Saisonziel war vor der Saison ein einstelliger Tabellenplatz. Daran hat sich nichts geändert, wir haben in der Winterpause nichts neu formuliert. Aber wenn der Aufstieg passiert, dann passiert er.“

Was muss besser werden, damit ihr unter die ersten drei kommt und Leipzig nächste Saison wieder in der ersten Männerliga vertreten ist?

Thomas Oehlrich: „Von den Torhütern über die Abwehr bis in den Angriff: Wir müssen in allen Mannschaftsteilen konzentrierter sein als bisher. Wir müssen alle Heimspiele gewinnen und die Big Points machen. Wir wollen keine Punkte mehr liegen lassen wie gegen Hüttenberg oder in Hildesheim. Uns hat in der Hinrunde die Beständigkeit gefehlt. Sagen wir so: Wir haben noch genug Luft nach oben, das gilt für jeden Einzelnen. Und das sehe ich positiv.“

Sie sind Polizist. Wie bringen Sie Beruf und Handball unter einen Hut?

Thomas Oehlrich: „Bei der Polizei arbeite ich verkürzt, das heißt dreißig Stunden die Woche. Mein Arbeitgeber kommt mir entgegen, ich kann meine Schichten so legen und variieren, dass ich genug Zeit fürs Training und für die Spiele habe.“

Sie sind Vater einer Tochter. Ist die Kleine schon Mitglied im SC DHfK Leipzig?

Thomas Oehlrich: „Noch nicht. Mia Isabella ist vergangene Woche ein Jahr alt geworden. Sie hat schon was Grünes zum Anziehen, einen Baby-Body vom Verein. Ab und zu schlüpft sie auch in ein Trikot von mir. Da muss ich sie dann suchen.“

Sie muss man auf dem Spielfeld nicht lange suchen, Sie fallen schon durch Ihre feuerroten Schuhe auf…

Thomas Oehlrich: „In der Rückrunde nicht mehr. Meine roten Schuhe sind kaputt gegangen. Jetzt trage ich schwarz-gelbe. Ich hoffe, die Zuschauer erkennen mich trotzdem.“ 

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