Thüringer HC: Herbert Müller „Sind auf gutem Weg und wollen Supercup gewinnen“

Thüringer HC: Seit über zwei Wochen steht das THC-Team in der Saisonvorbereitung. Noch bis heute weilten die Frauen im Sport-Hotel Oberhof.

Thüringer HC: Herbert Müller „Sind auf einem guten Weg und wollen Supercup gewinnen“ - Foto: Thüringer HC / Hans-Joachim Steinbach
Thüringer HC: Herbert Müller „Sind auf einem guten Weg und wollen Supercup gewinnen“ – Foto: Thüringer HC / Hans-Joachim Steinbach

Neben schweißtreibendem Training war auch ein wenig Spaß angesagt, den hatten die Mädels besonders beim „Sommerbiathlon“, einer Kombination aus Radfahren und dem klassischen Biathlon-Schießen. Auch Trainer Herbert Müller ist besonders froh und dankbar, dort in Oberhof weilen zu dürfen und zog eine erste kurze Bilanz.

27.07.2016 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Thüringer HC-Chefcoach Herbert Müller: „Alles ist gut und auf einem guten Weg, die Mädels geben Gas, ziehen alle an einem Strang, eine Jede bringt sich ein, wie das eben für die Mannschaft so typisch war und ist. Die Stimmung ist hervorragend.“

Leider läuft auch in diesem Jahr nicht alles nach Plan. Beate Scheffknecht und Iveta Luzumova absolvieren ein separates Individualtraining ausschließlich auf dem Vakuumlaufband im „Physio4me“.

Die Neuen:  Anika Niederwieser, Maria Kiedrowski und Szimonetta Planeta passen perfekt in das THC-Team. Sind jetzt schon integriert. Anika zeigt eine überraschend starke Physis mit Bestwerten. Die 12 km lief sie beispielsweise in 49 Minuten. Maria, obwohl die Kleinste im Team, ist eine Kämpferin. „Zusammen mit Manon Houette sind wir auf Linksaußen so gut aufgestellt, wie kein anderes Bundesligateam“, sagte der Trainer.

Herbert Müller - Foto: Thüringer HC / Hans-Joachim Steinbach
Herbert Müller – Foto: Thüringer HC / Hans-Joachim Steinbach

Sorgen macht ihm noch der Rückraum Links und die Mitte, wenn Beate Scheffknecht und Iveta Luzumova nicht rechtzeitig gesund werden. Lydia ist voll einsatzbereit nach ihrem Kreuzbandriss zurück, bekommt von Katrin Engel Unterstützung auf Rechtsaußen. Crina Pintea zeigt sich ebenfalls mit enormer Physis sehr einsatzstark. Zusammen mit Meike Schmelzer werden sie alles daran setzen, die Lücke, die Danick Snelder hinterlassen hat, zu schließen. Szimonetta Planeta ist auch noch nicht ganz fit, hatte erst eine Knie-OP, da muss man sehen, wie sich das entwickelt.

Der Kader ist mit 14 Spielerinnen eng gesteckt. Bei der Belastung von Bundesliga, DHB-Pokal und Champions League, mit wieder 43 oder 44 Saisonspielen, muss das Team von Verletzungen verschont werden.  Dazu noch die derzeit nicht voll einsatzfähigen Spielerinnen, das wird schon in der Vorbereitung hammerhart. Immerhin kommt es beim Turnier in Hodonin zu fünf Spielen an fünf Tagen und das gegen renommierte internationale EHF-Cup-Konkurrenz.

Kurzer Ausblick auf die kommende Saison: Der Thüringer HC geht nicht als Favorit in die Saison. Da sind Bietigheim, Leipzig und Metzingen besser aufgestellt. Wir sehen uns mit Oldenburg und Buxtehude auf Augenhöhe. Bei Dortmund wird man sehen, wie sie den Ausfall von Nadja Nadgornaja (Schwangerschaft) verkraften. Nichts destotrotz will Herbert Müller die Mannschaft so schnell als möglich an das Bundesligaspitzenniveau heranführen. „Eine reizvolle Aufgabe“, sagte er. Der Thüringer HC ist dieses Mal wohl nicht der Gejagte aber vielleicht der Jäger. Auf den Saisonauftakt freut sich Herbert Müller. Der Supercup in Nordhausen war im letzten Jahr ein gutes Omen, und er sollte es auch wieder werden. „Jedenfalls wollen wir den Titel“, so Herbert Müller.

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