Handball-WM 2013 Serbien: Ungarn sicher im Viertelfinale

16.12.2013 – SPORT4Final:

Handball-WM 2013 Serbien:

Achtelfinale: Ungarn vs. Spanien  28:21 (17:12) in Novi Sad

Bei der Handball-WM 2013 in Serbien erreichte der EM-Dritte von 2012, Ungarn, sicher und mit spielerischer Überlegenheit in einer gutklassigen Partie gegen den WM-Dritten von 2011, Spanien, das Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Ungarn war (ohne und mit Anita Görbicz) bis auf die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte, in denen kein Tor gelang, und Spanien von 12:18 (31.) auf 17:19 (37.) verkürzte, mannschaftlich und individuell stärker. Szandra Zacsik (5 Tore) aus Ungarn wurde als „Spielerin des Matches“ ausgezeichnet. Spaniens Marta Lopez erzielte mit 7 Toren (78 %) den besten Wert. Ungarn trifft im Viertelfinale auf den Sieger der Partie Brasilien gegen Niederlande.

 

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Die spanische Mannschaft konnte die Anfangsphase bis zur eigenen 7:5-Führung (10.) erfolgreich gestalten. Innerhalb von vier Minuten drehten die ungarischen Spielerinnen mit individuellen Glanzleistungen im „eins gegen eins“ oder im Tempogegenstoß (3:0) die Begegnung. Mitte und Ende der ersten Halbzeit sollte Görbicz kurz die Platte betreten. Ihre Mitspielerinnen mit Tomori, Redei-Soos und Spielmacherin Zita Szucsanszki im Rückraum verhalfen den Ungarn zur spielerischen Überlegenheit im Positionsangriff. Bis zur 17:12-Halbzeitführung sahen die Zuschauer eine temporeiche und gutklassige Partie.

Aber Spanien meldete sich in den ersten zehn Minuten nach der Pause wieder zurück. Über Rechtsaußen Lopez sowie Aguilar jeweils zweimal und Pena gelang der Anschluss zum 17:19 nach 37 Minuten. Danach sollten sechs Minuten mit technischen Fehlern und sehr guten Torhüterparaden folgen. In der 40. Minute hielt Ungarns Keeperin Herr einen Siebenmeter von Pena – Tomori erzielte das 20:17 und Ungarn, wieder mit Görbicz (6 Tore – 4 Siebenmeter), zog langsam über die Stationen 24:20 (52.) und 27:20 (58.) zum verdienten Sieg davon.

Die zweiten 30 Minuten waren mehr von den kämpferischen Qualitäten beider Mannschaften geprägt. Spanien agierte im Angriff entweder zu statisch oder mit leichten individuellen Fehlern. Die Quote technischer Fehler (9:17) begünstigte das ungarische Spiel. Auch in der Wurfeffizienz (60:49 %) und bei der Torhüterleistung (34:28 %) war das ungarische Team stärker. 

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