Sergej Bubka in der Eurosport Show „Going for Gold“

Sergej Bubka – der in Seoul 1988 zum Olympiasieg sprang, sechsmal in Folge Weltmeister wurde und insgesamt 35 Weltrekorde aufstellte – erlebt mit Eurosport erneut die größten Momente seiner außergewöhnlichen Karriere.    

Sergej Bubka beim Start der Eurosport Show „Going for Gold" - Quelle: Eurosport / Going for Gold
Sergej Bubka beim Start der Eurosport Show „Going for Gold“ – Quelle: Eurosport / Going for Gold

15.02.2016 – PM Eurosport / SPORT4Final / Frank Zepp:

Am 15. Februar um 20:00 Uhr startet Eurosport mit einem Porträt über Stabhochsprung-Legende Sergej Bubka das neue Format „Going for Gold“. Der Olympiasieger von 1988 und sechsfache Weltmeister blickt dabei in einem ausführlichen Interview auf seine außergewöhnlichen Karriere-Highlights zurück.

Die Magazin-Reihe „Going for Gold“ umfasst insgesamt sechs 30-minütige Ausgaben, die von Februar bis Juli jeden Monat auf den Eurosport TV-Sendern ausgestrahlt werden und auch im Eurosport Player – dem direkten Premium-Zugang zu den größten Sportmomenten – auf Abruf zur Verfügung stehen.

In der Premieren-Ausgabe taucht Eurosport mit den Zuschauern in das einmalige Lebenswerk von Sergej Bubka, der nicht weniger als 35 Weltrekorde aufstellte, ein und blickt sowohl auf die Sternstunden der Stabhochsprung-Legende als auch auf den Tiefpunkt in seiner Karriere – dem Olympia-Boykott der Sowjetunion an den Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles – zurück.

Bubkas Weltrekord von 1993 wurde nur einmal übertroffen: 2014 vom französischen Stabhochspringer Renaud Lavillenie, der seitdem die Weltbestmarke hält. Auch Lavillenie spielt in der ersten „Going for Gold“ Sendung eine wichtige Rolle: Der Franzose gewährt den Zuschauern in der Rubrik „Tech Talk“ mit Hilfe von modernster Produktions-Technologie exklusive Einblicke in die Komplexität und Dynamik dieser spektakulären Disziplin.

Quelle: Eurosport / Going for Gold

Auszüge aus dem Interview mit Sergej Bubka:      

Über seinen ersten Weltmeisterschaftstitel 1983: „Wenn du auf dem Podium stehst und sich alle 70.000 Menschen erheben und dir für deinen Erfolg Respekt zollen, dann erfährst du auf sagenhafte Weise, welche Bedeutung der Sport hat.“

Über die Olympischen Spiele in Los Angeles 1984: „Ich hatte eine unglaublich große Chance Olympiasieger zu werden, aber politische Entscheidungen haben mich aus dem Rennen geworfen. Es war sehr, sehr schmerzhaft für mich, denn in diesem Moment begriff ich, dass mein Land aufgehört hatte zu existieren.“

Über seine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul: „Als ich über der Querlatte war, habe ich zu schreien begonnen – dann kam ich auf der Matte auf. Ich stand auf und schrie erneut, setze mich hin und schrie noch einmal. Ich stand wieder auf und begann zu rennen, zu schreien und auf der Laufbahn zu hüpfen wie ein kleines Kind. Du erfüllst dir deinen Traum und wirst Olympiasieger – dieser Titel währt für alle Zeiten!“

Über den Nationenübergang zur Ukraine nach dem Ende der Sowjetunion 1991: „Aufgrund unserer Erfolge und Errungenschaften ist die Ukraine auf der Landkarte erschienen.“

Über seinen verpassten Olympiasieg 1992 in Barcelona, obwohl er Topfavorit war: „Ich war stets hart zu mir selbst wegen 1992 – ich habe einige Dinge falsch gemacht. Aber es war mein Fehler – ich habe es verpasst.“

Über Renaud Lavillenie, der seinen Weltrekord knackte: „Er hat meinen Rekord geknackt – es ist fantastisch für die Leichtathletik, für den Stabhochsprung und für die zukünftigen Stabhochsprung-Generationen.“

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