CNN-Exklusiv-Interview: Kareem Abdul-Jabbar verurteilt Terroranschläge in Paris

CNN-Exklusiv-Interview: Kareem Abdul-Jabbar verurteilt Terroranschläge in Paris - Quelle: CNN International
CNN-Exklusiv-Interview: Kareem Abdul-Jabbar verurteilt Terroranschläge in Paris – Quelle: CNN International

15.01.2015 – PM CNN / SPORT4Final:

CNN exklusiv: NBA-Legende Kareem Abdul-Jabbar im Interview:

„Muslime werden nicht zu Muslimen, um Mord und Totschlag zu betreiben“

In einem exklusiven TV-Interview bei CNN World Sport verurteilte die NBA-Legende Kareem Abdul-Jabbar, der zugleich praktizierender Muslim ist, die Terroranschläge von Paris. CNN-Moderator Alex Thomas sagte er in London: „Die meisten Muslime werden nicht zu Muslimen, um Mord und Totschlag zu betreiben. Es ist furchtbar, es ist nicht, worum es im Islam geht. Wir versuchen, unser Leben mit uns selbst und unseren Nachbarn in Frieden und Harmonie zu führen. Es ist sehr beängstigend, aber es ist etwas, gegen das wir alle kämpfen müssen. Wir alle – Muslime und Nicht-Muslime – müssen gegen diese Form irrationaler Gewalt vorgehen. Sie hat keinen Platz in der modernen Welt.“

Abdul-Jabbar, der in der Geschichte der NBA mehr Punkte erzielt hat als irgendein anderer Spieler, konvertierte 1971 zum Islam. Ihm ist die Rolle, die der Sport beim Austausch unterschiedlicher Religionen und Kulturen spielt, besonders wichtig. So betonte der NBA-Botschafter, der zurzeit in London die Werbetrommel für das dort stattfindende Spiel der NBA Europe Live Tour rührt: „Im Sport gibt es eine gemeinsame Basis. Und von diesem Ausgangspunkt aus lassen sich noch mehr Gemeinsamkeiten finden. Ich finde, dass der Sport hier schon große Fortschritte erzielt hat. Denken Sie an das Verhältnis zwischen den USA und China: Tischtennis war der Türöffner für die Beziehung der beiden Länder.“

Weitere Themen, die das Interview umfasste, waren der nachlassende Erfolg der LA Lakers – eines der prominentesten NBA-Teams – und die Schwierigkeiten, mit denen Kobe Bryant, einer der größten NBA-Spieler, derzeit zu kämpfen hat.

Quelle: CNN International

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