Sascha Leutloff: „Aufhören, wenn es am Schönsten ist.“

28.05.2014 – PM:

Mitteldeutscher BC: Sascha Leutloff beendet eine Ära beim Mitteldeutschen BC

Eine Ära endet beim Mitteldeutschen Basketball Club. Sascha Leutloff verlässt die Wölfe nach sieben erfolgreichen Jahren und beendet seine Erstligakarriere. Am 23. August findet in der Stadthalle Weißenfels ein Abschiedsspiel für den Small Forward statt, bei dem auch sein Trikot feierlich unter die Hallendecke gehängt wird. Der verdiente Spieler wird in der 2. Liga bei Science City Jena seine Karriere ausklingen lassen.

Getreu nach dem Motto, „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, hat sich der MBC-Kapitän und die Identifikationsfigur der letzten Jahre, Sascha Leutloff, dazu entschieden, Abschied von den Wölfen zu nehmen. Damit geht eine Ära von sieben erfolgreichen Jahren mit dem Small Forward im Team zu Ende. Der 31-Jährige will in Zukunft seinen Fokus mehr auf Familie und Studium legen.

Sascha Leutloff (Mitteldeutscher BC): „Aufhören, wenn es am Schönsten ist.“ - Foto: Matthias Kuch, www.simon-werbung.de
Sascha Leutloff (Mitteldeutscher BC): „Aufhören, wenn es am Schönsten ist.“ – Foto: Matthias Kuch, www.simon-werbung.de

„Ich möchte mich bei allen Fans, Verantwortlichen, Betreuern und Mannschaftskameraden für sieben unvergessliche Jahre bedanken! Ich habe es immer als etwas Besonderes empfunden, im Wolfsbau auflaufen zu dürfen und Teil dieses Clubs zu sein. Es fällt mir schwer, diesen Schritt zu machen, aber die Belastungen in der Beko BBL sind für mich nicht mehr mit meinen familiären und universitären Anforderungen vereinbar. Ich freue mich schon sehr darauf, ein letztes Mal im Wolfsbau aufzulaufen! Ich danke Silvano und Martin dafür, dass sie mir einen solchen Abschied vom MBC ermöglichen“, erklärt der Spieler. Nun will der gebürtige Berliner etwas kürzer treten, hängt die Basketballschuhe aber noch nicht ganz an den Nagel, sondern geht noch einmal in der 2. Basketball Bundesliga auf Korbjagd. Dort wird er für den früheren MBC-Coach Björn Harmsen bei Science City Jena auflaufen.

„Wir können Sascha gar nicht genug danken dafür, was er alles für uns getan hat. Er hat mehr als alle anderen Spieler in der MBC-Geschichte seine Knochen für uns hingehalten. Mit ihm konnten wir zwei Pro-A-Meisterschaften feiern und haben tolle Saisons in der Beko BBL erlebt. Es ist absolut nicht selbstverständlich, dass ein Profisportler sich so lang in den Dienst eines Clubs stellt. Wir danken ihn für seinen unermüdlichen Einsatz, die vielen unvergesslichen Momente auf und abseits des Spielfeldes und für sieben Jahre als Leitwolf. Auch wenn er noch ein Jahr in Jena dran hängt, bin ich mir sicher, dass er im Herzen immer ein Wolf bleiben wird“, so Team Manager Martin Geissler.

Um die Leistung zu würdigen, die Sascha Leutloff in den letzten sieben Jahren beim MBC abgeliefert hat, wird das Trikot mit der Nummer 16 in allen Mannschaften des Mitteldeutschen BC ab sofort nicht mehr vergeben. Das Ehrentrikot wird unter die Decke des Wolfsbaus gehängt, direkt neben das Trikot von Tomas Grepl. Hierfür findet am 23. August 2014 ein Abschiedsspiel in der Stadthalle Weißenfels statt. In der Partie zwischen dem MBC und „Saschas Freunden“, bestehend aus Wegbereitern aus Leutloffs MBC-Karriere, wird der Kapitän das letzte Mal im Trikot der Mitteldeutschen auflaufen. Eine Halbzeit spielt er beim MBC, in der anderen läuft er in seinem „Freunde-Team“ auf.

2007 kam der 31-Jährige zum Mitteldeutschen Basketball Club. Seitdem stand er in 224 Pflichtspielen auf dem Parkett, 127 davon im deutschen Oberhaus. Im MBC-Rekordbuch steht Sascha Leutloff ganz oben. 4361 Minuten ging der Kapitän in Pro A und Beko BBL für die Mitteldeutschen auf Korbjagd und ging dabei in 129 Spielen siegreich hervor. Gleich im ersten Pflichtspiel gegen die SOBA Dragons Rhöndorf 2007 war Sascha Leutloff mit den Sachsen-Anhaltern erfolgreich. 2009 und 2012 feierte er mit den Wölfen jeweils die Pro-A-Meisterschaft und den damit verbundenen sportlichen Aufstieg in die Beko BBL. In diesem Jahr platzierte sich das Team auf einem hervorragenden neunten Tabellenplatz und schrammte damit knapp an einer Play-Off-Teilnahme vorbei. 

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