BR Volleys: Generalprobe gegen VfB Friedrichshafen

01.02.2014 – PM:

Es ist der Schluss- und Höhepunkt der „Heimspielwoche im Volleyballtempel“: In der Max-Schmeling-Halle kommt es am Sonntagnachmittag (02. Feb um 16.00 Uhr) zum 90. Bundesliga-Duell zwischen dem amtierenden Deutschen Meister BR Volleys und dem aktuellen Tabellenführer VfB Friedrichshafen. Das Match ist nicht nur die Neuauflage des letztjährigen Play-off-Finals, sondern auch die Generalprobe für das DVV-Pokalfinale am 02. März in Halle/Westfalen.

BR Volleys
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„Wir versuchen, das Pokalfinale möglichst noch auszublenden“, sagt BR Volleys Coach Mark Lebedew vor dem Wiedersehen mit dem Erzrivalen vom Bodensee, „im Vordergrund steht jetzt die Bundesligatabelle. Um noch eine realistische Chance auf den ersten Platz zu haben, müssen wir am Sonntag möglichst drei Punkte nach Hause bringen.“

Kein einfaches Vorhaben: Mit insgesamt 32 Zählern und einem Fünf-Punkte-Vorsprung zu den zweitplatzierten Berlinern hat sich Friedrichshafen fest an der Tabellenspitze etabliert. Während es für die Mannschaft des ehemaligen Bundestrainers Stelian Moculescu zu Beginn der Saison noch knappe 2:3-Niederlagen gegen den TV Ingersoll Bühl und Generali Haching gegeben hatte, zeigten sich die Häfler in den letzten Monaten in der Bundesliga durchweg souverän und entschieden alle Partien ohne Punktverlust für sich. Am letzten Wochenende setzte der VfB mit einem eindrucksvollen 3:1-Auswärtserfolg gegen Generali Haching ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um die Tabellenführung und damit die bestmögliche Ausgangslage für die Ende März beginnenden Play-offs.

„Friedrichshafen hat sich nach den anfänglichen Ausrutschern gegen Bühl und Haching sehr souverän präsentiert“, sagt Lebedew anerkennend und erklärt: „Es sind individuell sehr starke Spieler im Team, nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich. Dazu kommt eine gute und interessante Mischung von verschiedenen internationalen Spielarten.“ Wie stark der Serienmeister der Jahre 2005 bis 2011 in dieser Saison ist, bekamen im Hinspiel auch schon die BR Volleys zu spüren. Zwar agierten die Kontrahenten zwei Sätze lang auf Augenhöhe, im dritten Durchgang aber zog der Gastgeber vom Bodensee davon und sicherte sich einen ebenso verdienten wie klaren 3:0-Sieg.

Das soll am Sonntag möglichst anders laufen. „Es wird wichtig sein, Friedrichshafen von Anfang an unter Druck zu setzen und sie nicht ins Spiel kommen zu lassen“, weiß Lebedew, „zu allererst über den Aufschlag, dann müssen wir natürlich die Möglichkeiten, die sich dadurch bieten, nutzen.“ Trotz der Stärke des Gegners und der Gesamtbilanz gegen den VfB (60 Niederlagen stehen nur 29 Erfolge gegenüber) gibt sich der Australier optimistisch: „Wenn ich die Chancen benennen muss, stehen sie durch den Heimvorteil 51:49 für uns.“

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