SC DHfK Leipzig beim Bergischen HC gefordert

Aivis Jurdzs - SC DHfK Leipzig beim Bergischen HC gefordert - Foto: Rainer Justen
Aivis Jurdzs – SC DHfK Leipzig beim Bergischen HC gefordert – Foto: Rainer Justen

Am Samstag um 19 Uhr steht für den SC DHfK Leipzig das nächste Auswärts-Duell in der Handball-Bundesliga auf dem Spielplan. Die Männer von Cheftrainer Christian Prokop müssen gegen den Bergischen HC antreten und können sich in der Solinger Klingenhalle auf hoch motivierte Gastgeber gefasst machen.

Die Mannschaft von Coach Sebastian Hinze geht mit einer Serie von drei Siegen in Folge in die Partie. Zuletzt gewannen die Bergischen Löwen in Lemgo und zu Hause gegen Coburg, zuvor gelang dem BHC ein furioser Triumph bei den Füchsen Berlin.

10.03.2017 – PM DHfK / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Auch die Leipziger Handballer wollen ihre Serie von fünf Punkten aus den letzten drei Spielen am Samstag weiter ausbauen. Die Sachsen können dabei fast auf ihren kompletten Kader setzen, lediglich Peter Strosack und Tobias Rivesjö fallen aus.

Die Einschätzungen beider Cheftrainer:

Christian Prokop (SC DHfK Leipzig): „Der BHC ist sehr erfahren und traditionell recht stark im Schluss-Spurt um den Klassenerhalt. Trotzdem war mit einem Erfolg in Berlin so nicht zu rechnen. Diesen Schwung hat das Team um Sebastian Hinze weiter mitgenommen. Mir imponiert insbesondere die aggressive Abwehrarbeit und das emotionale Spiel. Die Solinger Klingenhalle ist eine enge Halle mit hoher Lautstärke. Dort müssen wir taktisch gute Entscheidungen treffen. Es werden sich am Samstag zwei Teams gegenüberstehen, die mit viel Einsatz und Disziplin agieren. Wir wollen mit einer engagierten Leistung weiter punkten.“

Sebastian Hinze (Bergischer HC): „Die Leistung aus dem letzten Spiel in Lemgo wird für einen Sieg gegen Leipzig nicht reichen. Sie rangieren mit dem Paket aus Abwehr und Gegenstoß unter den Top 5 der Liga. Wir brauchen daher eine überragende Rückzugs-Phase. Wir haben uns zuletzt von Woche zu Woche weiter gesteigert. Hinzu kommt, dass die Automatismen wieder greifen, weil wir die entscheidenden Teile in unserem Spiel gefestigt haben. Egal in welcher Konstellation, es wird am Samstagabend eine schöne Prüfung, ob wir so stabil sind, dass wir auf die Spielidee von Leipzig, das gegnerische Spiel zu zerstören, die richtigen Antworten geben können.“

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