Baku 2015 Europaspiele: Julia Mrozinski mit Wahnsinns-Gold-Finish

Baku 2015: Julia Mrozinski „Ich bin nie jemand, der von vorne schwimmt. Meine Stärke kommt zum Schluss. Ich bin froh, dass die ganze Mannschaft hier in der Halle ist.“

Baku 2015 Europaspiele – Baku 2015 European Games

Baku 2015 Europaspiele: Julia Mrozinski mit Wahnsinns-Gold-Finish - Foto: DOSB
Baku 2015 Europaspiele: Julia Mrozinski mit Wahnsinns-Gold-Finish – Foto: DOSB

 

24.06.2015 – DOSB / SPORT4Final / Frank Zepp:

Julia Mrozinski (SG Frankfurt) sagte nach dem Gewinn der Goldmedaille über 200 Meter Schmetterling:

„Ich habe auf eine Medaille gehofft, aber nicht erwartet, dass ich Gold gewinne. Das ist sehr überraschend, aber auch sehr schön.“

„Auf den letzten 50 Metern habe ich schon gemerkt, dass ich vorne liege und dann war es natürlich schön, als ich gesehen habe, dass ich als Erste angeschlagen habe.“

„Ich bin nie jemand, der von vorne schwimmt. Meine Stärke kommt zum Schluss. Ich bin froh, dass die ganze Mannschaft hier in der Halle ist. Wir verstehen uns echt gut und sie haben mich vor dem Rennen auch noch beruhigt, weil ich immer sehr nervös bin.“

Baku 2015 Europaspiele: Julia Mrozinski mit Wahnsinns-Gold-Finish - Foto: DOSB
Baku 2015 Europaspiele: Julia Mrozinski mit Wahnsinns-Gold-Finish – Foto: DOSB

 

Maxine Wolters (SG Bille) sagte nach dem Gewinn der Silbermedaille über 200 Meter Rücken:

„Es ist richtig gut gelaufen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich so schnell schwimmen kann. Und das ich jetzt Zweite geworden bin, ist auch richtig cool!“

„Ich bin hier schon im Vorlauf Bestzeit geschwommen und das war schon richtig gut. Das hätte ich nicht erwartet. Im Finale war ich dann nochmal über eine halbe Sekunde schneller. Das war richtig gut. Die Siegerehrung war dann ein richtig tolles Gefühl.“

Leonie Kullmann (SG Neukölln Berlin) sagte nach dem Gewinn der Silbermedaille über 400 Meter Freistil:

„Vor dem Rennen wusste ich nicht genau, wie ich es machen sollte. Nach dem Start war ich dann vorne und hatte mich bis dahin gar nicht angestrengt. Danach lief es von alleine.“

„Nach 100 Metern habe ich gesehen, dass ich Zweite war und bin dann einfach nur noch geschwommen, geschwommen und wollte nicht mehr eingeholt werden. So sind fünf Sekunden Bestzeit rausgekommen. Das war einfach unglaublich.“

Marek Ulrich (SV Halle/Saale) sagte nach dem Gewinn der Bronzemedaille über 100 Meter Rücken:

„Ich bin sehr zufrieden mit Bronze. Drei Mal die Strecke geschwommen mit einer Hammerzeit, im Finale etwas langsamer als im Halbfinale, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden.“

„Es ist schon vergleichbar mit den Olympischen Jugendspielen und den anderen großen internationalen Meisterschaften, aber es ist trotzdem immer wieder besonders, da vorne zu stehen, und so viele Menschen um sich zu haben, die einem zujubeln.“

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille mit der 4×100-Meter-Freistil-Mixed-Staffel sagten:

Startschwimmer Alexander Lohmar (SGS Hamburg): „Das wir Dritter geworden sind, ist absolut genial. Besonders wenn man draußen steht und dem Sieg zujubeln kann. Das ist irre. Wir sind wohl als Zeitbeste aus dem Vorlauf ins Finale gekommen, aber da sind die Russen und die Briten nicht in Bestbesetzung geschwommen, daher wussten wir, dass die im Finale noch was raushauen.“

Schlussschwimmer Konstantin Walter (SG Mittelfranken): Das wir Junge, Mädchen, Mädchen, Junge geschwommen sind, haben die Trainer schon extra so gemacht. So, dass wir hinten raus noch einen schnellen Jungen haben, die die Mädels der anderen Mannschaften noch schlucken kann.“

Katrin Gottwald (SG Mittelfranken): „Dafür, dass ich anfangs nicht damit gerechnet habe, ist es ziemlich cool.“

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