Handball EM 2018: Deutschland mit Kantersieg gegen Montenegro

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Handball EM 2018 - Deutschland vs. Montenegro - Arena Zagreb - EHF EURO - Foto: SPORT4FINAL
Handball EM 2018 – Deutschland vs. Montenegro – Arena Zagreb – EHF EURO – Foto: SPORT4FINAL

Handball EM 2018 Kroatien: Die deutsche bad boys Handball-Nationalmannschaft von Bundestrainer Christian Prokop ist mit einem überzeugenden Kantersieg gegen Montenegro in ihre „Titel-Mission“ gestartet.

Handball EM: Im ersten Spiel in der Vorrunden-Gruppe C gegen Montenegro gewann das deutsche bad boys Team mit 32:19 (17:9) Toren in der Arena Zagreb, die vor ungefähr 4.000 Zuschauern kein Hexenkessel für Deutschland war.

Für Bundestrainer Christian Prokop war das „eine sehr gute Performance in Abwehr und Angriff im Gesamtpaket“. Montenegros Coach Dragan Djukic sah „eine große Lektion bzw. Lehrstunde“ für sein Team. „Man of the Match“ Andreas Wolff hat sich nach den Worten des Bundestrainers nur leicht verletzt und muss nicht pausieren.

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet LIVE aus Zagreb.

13.01.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EM 2018 Kroatien: Deutschland machte die Partie bereits in den ersten zwanzig Minuten zu. Ein 9:0-Lauf ließ den Titelverteidiger den Erfolg früh in „trockene Tücher“ bringen. Der Bundestrainer gab allen Akteuren zum Kennenlernen der Arena und zum weiteren „Einspielen“ Spielpraxis.

Besonders auffällig: Das DHB-Team agierte in verschiedenen Besetzungen flexibel im Angriff und aggressiv leichtfüßig in der Abwehr. Deutschland ist somit immer schwerer ausrechenbar.

EM-Debütant Maximilian Janke (dritte Zeitstrafe 15 Sekunden vor Schluss) vom SC DHfK Leipzig war sehr zufrieden mit der Teamleistung und befand, dass „unsere große Stärke die personellen Alternativen sind. Ich war selbst überrascht, das ich für zwei Angriffe mit DHfK-Kollege Bastian Roschek im Innenblock in der zweiten Halbzeit stand.“

Für Kapitän Uwe Gensheimer war die Leistung des Teams „in allen Mannschaftsteilen sehr gut. Wir hatten sehr früh die Partie im Griff und konnten gut unsere Angriffe vortragen.“

Spielmacher Philipp Weber war emotional sehr glücklich, dass „ich auf dieser entscheidenden Position eingesetzt wurde. Das Tempospiel war heute im Umschaltspiel sehr gut. Wir konnten auch ein wenig Körner sparen. Für den weiteren Turnierverlauf kann man keine großen Lehren aus dem Spiel ziehen.“

Patrick Groetzki meinte ebenfalls, „dass die personellen Alternativen unser größtes Pfand sind. Wenn wir so weiter arbeiten, können wir uns noch weiter steigern.“

Statistik:

Deutschland vs. Montenegro 32:19 (17:9)

Spielfilm: 4:3 (12.), 13:3 (22.), 17:9 (HZ) – 24:12 (42.), 29:17 (55.), 32:19 (EST)

Men of the Match: Andreas Wolff und Uwe Gensheimer

Torhüter: 15:9 (44:22 Prozent)

Beste Torschützen: Gensheimer (9), Drux 5 – Lipovina (7), Bozovic (4)

Wurfeffizienz: 76:49 Prozent

Technische Fehler: 8:10


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