Handball EM 2018: Frankreich im Finale gegen Russland

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Handball EM 2018 - Halbfinale Frankreich vs. Niederlande - AccorHotelsArena Paris - Foto: SPORT4FINAL
Handball EM 2018 – Halbfinale Frankreich vs. Niederlande – AccorHotelsArena Paris – Foto: SPORT4FINAL

Handball EM 2018, EHF EURO Frankreich, Finalrunde in Paris – 2. Halbfinale: 

Weltmeister Frankreich folgte Olympiasieger Russland ins Finale der Europameisterschaft nach einem in der zweiten Halbzeit dominanten 27:21-Erfolg über die Niederlande.

Die Equipe Tricolore wurde vor heimischer Kulisse nach vorn gepeitscht und machte nach der Pause durch eine kompakte Defensivleistung den verdienten Einzug ins Endspiel perfekt. Als „Woman of the Match“ wurde Estelle Nze Minko geehrt.

Handball EM 2018 - Halbfinale Frankreich vs. Niederlande - Laura Glauser - Copyright: FFHandball / S. Pillaud
Handball EM 2018 – Halbfinale Frankreich vs. Niederlande – Laura Glauser – Copyright: FFHandball / S. Pillaud

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Julia Behnke „Wir sind eine totale Einheit.“

Dinah Eckerle: „Wir müssen stetig an uns weiter arbeiten.“

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live aus der AccorHotels Arena in Paris.

14.12.2018 – SPORT4FINAL LIVE aus Paris / Frank Zepp: 

Handball EM 2018, Finalrunde: 

Die Niederlande startete selbstbewusst sowie willensstark in die Begegnung und konnte bis zum 2:3 (6.) die Führung behaupten. Dann erhöhte Frankreich den Wurf und traf in dieser Phase fast mit jedem Wurf zur 10:6-Führung (19.). Aber der Vize-Europameister stabilisierte sich über eine bessere Abwehrleistung, ein konsequenteres Umkehrspiel in den letzten 10 Minuten vor der Pause und kam zum verdienten Anschluss-Treffer. Eine hochklassige Hälfte wurde den Zuschauern nicht geboten, weil zu viele technische Fehler auf beiden Seiten passierten. Wurfeffizienz 41:44 Prozent. Torhüterinnen 3:5 Paraden. Technische Fehler 9:9. Gegenstoß-Tore 1:2. Beste Torschützinnen: Malestein 4, Groot 3 – Nze Minko 4, 1 Treffer 8 Spielerinnen.

In der zweiten Halbzeit konnte die Niederlande zum 13:13 (33.) ausgleichen. Danach übernahm die Equipe Tricolore den Matchzugriff und zeigte vor allem in der Defensive mit einer gut aufgelegten Laura Glauser (9 Paraden – 50 Prozent) eine sehr gute Performance. Auch im Tempo- und Umkehrspiel war der Gastgeber nun überlegen. Die ständige Aufholjagd und die Fehler im Angriffsspiel kostete dem Team von Helle Thomsen sehr viel Kraft, so dass es im Schlussspurt der Begegnung auch athletisch unterlegen war. Bei 25:17 in der 53. Minute war die Partie entschieden. Wurfeffizienz 40:51 Prozent. Torhüterinnen 7:14 Paraden. Technische Fehler 15:13. Gegenstoß-Tore 1:5. Beste Torschützinnen: Abbingh 7, Malestein 4, Polman 4 – Nze Minko 6, Dembele 4.

Stimmen:

Tess Wester: „Wir haben das Recht, eine Stunde lang traurig zu sein. Aber wir müssen den Kopf heben und die Bronzemedaille erhalten. Wir können sehr stolz sein, dass wir mit unserem Kader das Halbfinale erreicht haben.“

Helle Thomsen: „Frankreich hat es verdient, im Finale zu stehen. Es war schwer für uns, vier Spiele in sechs Tagen, vor allem, wenn wir gegen eine so starke Mannschaft wie Frankreich spielen. In der zweiten Hälfte gab es keine Chance, so dass wir etwas tun konnten. Sie waren zu stark.“

Olivier Krumbholz: „Wir sind im Finale, wir haben eine Medaille, wir können nur glücklich sein. Wir haben in der ersten Hälfte große Fehler gemacht, konnten uns aber danach verbessern. Die Verteidigung hat ihr Niveau wieder erreicht und der Angriff war im zweiten Abschnitt sehr gut. Es ist sehr wichtig für uns, vor allem, weil die Russen ihr letztes Spiel der Hauptrunde gegen Schweden verloren haben. Ich denke, es wird sich nicht lohnen, uns zu motivieren, aber es wird schwer sein, sie zu schlagen. Wir müssen die Lösungen finden.“ 

Zuschauer: 12.463


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