Hansa Rostock deklassierte Fortuna Köln – Christian Bickel „Matchplayer“

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Hansa Rostock deklassierte Fortuna Köln mit 4:0 Toren – Christian Bickel „Matchplayer“ - Foto: SPORT4Final
Hansa Rostock deklassierte Fortuna Köln mit 4:0 Toren – Christian Bickel „Matchplayer“ – Foto: SPORT4Final

21.03.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp: 

Fußball – 3. Liga: 30. Spieltag 

F.C. Hansa Rostock vs. Fortuna Köln 4:0 (3:0) vor 8.000 Zuschauern 

Aus Rostock berichtet SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp. 

Eine erste Halbzeit mit Klassenunterschied zwischen beiden Teams und in der zweiten Spielhälfte der sportliche Verwaltungsakt der Hausherren. Das Drittliga-Match hatte aber noch mehr Facetten: Zwei umstrittene Strafstoßentscheidungen und insgesamt eine schwächere Refereeleistung, ein gehaltener Elfmeter (Schütze Steven Ruprecht) durch den Kölner Torhüter Andre Poggenberg sowie sein grober Patzer mit dem Tor von Halil Savran (3:0 – 33.) und eben acht (!!) herausragende Hansa-Minuten zwischen der 25. und 33. Spielminute. 

Kölns Trainer Uwe Koschinat traf nach dem Match den Nagel auf den Kopf: „Wir wurden in der ersten Hälfte von Hansa Rostock vorgeführt und sind auch in der Höhe und in einer inakzeptablen Art und Weise unterlegen. Rostock hat mit diesem Team eine Topmannschaft in Liga drei.“ Zu dieser Bemerkung muss der Berichterstatter Wasser in den gutklassigen Hansa-Wein des winterlichen Nachmittags schütten. Kölns Gegenwehr fand vor der Pause nicht statt und hatte insofern kein Drittliga-Niveau. Da darf man im Hanseaten-Lager nicht die Maßstäbe missverstehen. Selbst Kölns Bester Florian Hörnig meinte gegenüber dem Berichterstatter: „Wie haben in der ersten Halbzeit desaströs gespielt. Aber es ist auch immer die Frage, wie man auf die Verliererstraße kommt. Ich meine die beiden Elfmeter.“ Auch wenn die Elfmeter am Ende womöglich keine Strafstöße wegen fehlenden Foulspiels waren, die Gäste waren im ganzen Match chancenlos. 

Auch nach der Pause, nur eine Kölner Chance durch Julius Biada (64.), als die Hausherren eine halbe Stunde nur den Vorsprung verwalteten und erst wieder durch Rostocks doppelten Torschützen und „Matchplayer“ Christian Bickel in der 87. Minute zum 4:0-Endstand erhöhten. Sehenswert sein Heber zum 2:0 (29.) nach Konter aus der eigenen Spielhälfte. Zuvor durfte Ruprecht zweimal vom „Punkt“ antreten: Beim zweiten Versuch in der 25. Minute traf er sicher zur Hansa-Führung. „Auf Grund der ersten Halbzeit war der Sieg hoch verdient“, sagte der glückliche Torschütze. „Ein bisschen nervös war ich schon beim zweiten Elfer.“ 

Rostocks Trainer Karsten Baumann bemerkte vor der Presse, dass sein Team „in der Anfangsphase den Gegner auffressen und unbedingt zu Hause 2015 ungeschlagen bleiben wollte.“ Für Baumann war Oliver Hüsing der beste Rostocker, denn „wie er gespielt hat, war erste Sahne.“ Allerdings musste die Hansa-Elf diesen Sieg teuer bezahlen: Torgarant Marcel Ziemer fiel schon in der 18. Minute verletzungsbedingt mit Verdacht auf eine Muskelverletzung aus. Hansa Rostock (15.) hat acht Spieltage vor Saisonende fünf Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen. 

Was nicht geht, liebe „Hansa-forever-Fans“: Das „Pfeifen mit Pfeifen“ in der zweiten Halbzeit, was Spieler und Referees irritierte. Sogar der Stadionsprecher musste euch ermahnen. Ansonsten habt ihr für eine gute Atmosphäre in der Arena gesorgt.

Uwe Klein (Sportdirektor F.C. Hansa Rostock): Mit dem „turnaround“ zum positiven Gesicht


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