HC Leipzig im Hexenkessel von Podgorica: Buducnost mit Katarina Bulatovic und Clara Woltering

HC Leipzig vs. Buducnost Podgorica - Im Finale der Champions League 2014 - Cristina Neagu (Buducnost), Katarina Bulatovic (Györ) und Dragana Cvijic (Buducnost) - Foto: EHF Media
HC Leipzig vs. Buducnost Podgorica – Im Finale der Champions League 2014 – Cristina Neagu (Buducnost), Katarina Bulatovic (Györ) und Dragana Cvijic (Buducnost) – Foto: EHF Media

04.02.2015 – HCL / SPORT4Final:

Buducnost Podgorica ist als Champions-League-Sieger 2012 die zweiterfolgreichste Mannschaft der Gegenwart hinter dem zweifachen Gewinner (2013, 2014) der Königsklasse Győri Audi ETO KC

Champions League Hauptrunde – 2. Spieltag:

Buducnost Podgorica vs. HC Leipzig

Zehn Tage nach dem sensationellen 26:23-Erfolg über Vardar Skopje steht für den HC Leipzig am zweiten Spieltag der Hauptrunde in der EHF Champions League erneut ein harter Brocken auf dem Spielplan. Die Reise geht in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica, wo am Sonntag (Anwurf 19.00 Uhr) die Partie gegen das Spitzenteam Buducnost Podgorica ansteht.

Die Mannschaft um Star-Trainer Dragan Adzic ist nahezu identisch mit der montenegrinischen Nationalmannschaft, die bei den Olympischen Spielen 2012 die Silbermedaille sowie im gleichen Jahr den EM-Titel gewann. Adzic, der parallel dazu auch die montenegrinische Auswahl betreut, die EM-Vierter 2014 in Budapest wurde, kann in seinem Verein auf die montenegrinischen Topspielerinnen Radmila Petrovic, Majda Mehmedovic, Suzana Lazovic, Milena Knezevic sowie den Megastar Katarina Bulatovic zurückgreifen.

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Weiterhin ist die Mannschaft mit zahlreichen Weltstars gespickt, wie beispielsweise die Rumänin Cristina Neagu, die in dieser Champions League Saison bereits 47 Treffer erzielte, Karolina Kudlaczs polnischer Nationalmannschaftskollegin Kinga Byzdra, der serbischen Kreisläuferin Dragana Cvijic sowie der deutschen Nationalmannschafts-Torfrau Clara Woltering, die einen wichtigen Rückhalt bietet. Das musste der Thüringer HC in der Gruppenphase erfahren, als man 23:14 in Podgorica unterlegen war. Die Heimstärke von Buducnost, das übersetzt „Hoffnung“ heißt, ist berühmt. Ein erfolgreicher Eckpfeiler der Buducnost-Spielweise ist die sehr harte Abwehrarbeit. Trainer Norman Rentsch: „Wir haben das auf zahlreichen Videos gesehen und wissen sehr genau, was da auf uns zu kommt, wir werden also nicht überrascht sein.“

Buducnost ist Stammgast in der EHF Champions League. Nachdem man in der Saison 2010/11 das Halbfinale erreichen konnte, gelang im darauffolgenden Jahr 2012 mit dem Gewinn der Champions League der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. In der vergangenen Spielzeit scheiterte das montenegrinische Spitzenteam erst im Endspiel des Final4-Turniers am Titelverteidiger aus Győr.

Der HCL-Tross begibt sich am frühen Samstagmorgen auf die Reise in die montenegrinische Hauptstadt. Bereits um 3.00 Uhr trifft sich die Mannschaft, um anschließend nach Berlin zu fahren, von wo aus der Flug über Wien nach Podgorica geht. Die Heimkehr ist für den späten Montagabend vorgesehen.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften ist bereits 15 Jahre her. In der Saison 1999/00 trafen die Teams in der damaligen Champions League-Gruppenphase aufeinander. Während der HCL in Podgorica eine 32:29 Niederlage einstecken musste, gewann man das Rückspiel in Leipzig 29:25. Auch am Sonntag erwartet das junge Team des HC Leipzig im rund 5.000 Zuschauer fassenden „Sportski Centar Moraca“ ein echter Hexenkessel. „Es gibt in der Welt nichts Vergleichbares, das ist ein riesen Erlebnis und eine große Herausforderung für unsere junge Mannschaft. Das hat noch keine unserer Spielerinnen in dieser Form erlebt. Wir wollen uns dort so teuer wie möglich verkaufen und dann schauen wir mal, was für ein Ergebnis herauskommt.“ sagte Manager Kay-Sven Hähner, der die ohrenbetäubende Lautstärke und unfassbare Atmosphäre bereits 1998 und 1999 miterleben durfte.

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