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Handball VELUX EHF FINAL4: Thierry Omeyer mit fünftem Sieg?

Handball Champions League EHF Final4: Vor Beginn des Highlights im europäischen Männer-Handball möchte die SPORT4FINAL-Redaktion über einige interessante Fakten und Splitter informieren.

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom Handball Champions League EHF Final4 aus Köln.

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31.05.2017 – EHF Media / SPORT4FINAL LIVE / Frank Zepp:

Handball Champions League EHF Final4:

Kein Verein hat die Trophäe seit Einführung des VELUX EHF FINAL4 in der Saison 2009/2010 verteidigen können. Dieser Trend setzt sich auch 2017 fort, weil Titelverteidiger KS Vive Tauron Kielce von Montpellier im Achtelfinale besiegt wurde.

In diesem Jahr nimmt zum ersten Mal kein deutscher Verein in Köln beim FINAL4 teil.

HC Vardar Skopje ist Debütant beim EHF FINAL4. Vardars Kreisspieler Ivan Cupic, der im vergangenen Jahr die Trophäe mit KS Vive Tauron Kielce gewonnen hat, kann dies wieder mit Vardar Skopje gelingen.

Nur ein ehemaliger EHF Champions-League-Sieger ist mit dem FC Barcelona, achtfacher Rekord-Sieger, in dieser Saison in Köln dabei. Alle anderen FINAL4-Teilnehmer haben noch nie die Königsklasse gewonnen.

Talant Dujshebaev gewann die EHF Champions League als Spieler (1994 mit Santander) und als Trainer (2006, 2008 und 2009 mit Ciudad Real). Vardars Assistenz-Trainer David Davis kann in seine Fußspuren treten, da er Champions-League-Sieger mit Ciudad Real im Jahr 2009 wurde.

Nur ein Verein schaffte es im Viertelfinale, eine Niederlage im Hinspiel wettzumachen: Der FC Barcelona schlug zu Hause den THW Kiel.

Drei Mannschaften des EHF FINAL4 haben spanische Cheftrainer: Barcelona (Xavi Pascual), Vardar Skopje (Raul Gonzalez) und Telekom Veszprem (Javier Sabate).

Drei Titelverteidiger einschließlich der aktuellen Saison sind im Achtelfinale frühzeitig ausgeschieden: HSV Hamburg (2014), SG Flensburg-Handewitt (2015) und KS Kielce (2017).

Fünf Mal in der Vergangenheit und dies mit vier verschiedenen Clubs war der Isländer Gudjon Valur Sigurdsson Teilnehmer des VELUX EHF FINAL4. Nach den Niederlagen mit den Rhein-Neckar Löwen (2011), Kobenhagen (2012) und dem THW Kiel (2013 und 2014) gewann er schließlich den Titel 2015 mit dem FC Barcelona. In dieser Saison schied Sigurdsson im Achtelfinale mit den Rhein-Neckar Löwen aus.

Sechs ehemalige oder aktuelle Welt-Handballer sind in diesem Jahr in Köln dabei: Nikola Karabatic (PSG, 2007, 2014, 2016), Thierry Omeyer (PSG, 2009), Daniel Narcisse (PSG, 2012), Mikkel Hansen (PSG, 2011), Filip Jicha (Barcelona, 2010) und Arpad Sterbik (Vardar, 2005).

Dreizehn verschiedene Clubs nahmen seit Einführung des VELUX EHF FINAL4 im Jahr 2010 teil: Barcelona und Kiel (jeweils 6 mal) Veszprem (4 mal), Ciudad Real / Atletico Madrid, Kielce (je 3 mal), Hamburg und PSG (jeweils 2 mal), Vardar, Füchse Berlin, Rhein-Neckar Löwen, SG Flensburg-Handewitt, AG Kobenhagen, Medvedi Chechov (jeweils 1 Mal).

Der FC Barcelona kann bislang 14 Halbfinal-Teilnahmen in der Champions League verzeichnen. Das ist mehr als Veszprem (6), PSG (2) und Vardar (1) zusammen haben.

Höchste Zuschauer-Zahl in einem Match in der Königsklasse: 12.250 Zuschauer in Zagreb gegen Veszprem.

Thierry Omeyer – Handball EHF FINAL4 in Köln 2016 – Media Call – Foto: SPORT4FINAL

Thierry Omeyer (Montpellier 2002/03, Kiel 2006/07, 2009/10, 2011/12) kann seine fünfte Trophäe beim VELUX EHF FINAL4 gewinnen. Nikola Karabatic (Montpellier 2002/03, Kiel 2006/07, Barcelona 2014/15) hat die Chance, seinen vierten Erfolg mit dem vierten Verein zu feiern.

Top-Torschützen 2016/2017:

1 Uwe Gensheimer (GER) Paris Saint-Germain Handball (FRA) 106

2 Zsolt Balogh (HUN) MOL-Pick Szeged (HUN) 88

Jure Dolenec (SLO) Montpellier HB (FRA) 88

Mikkel Hansen (DEN) Paris Saint-Germain Handball (FRA) 88

Momir Ilic (SRB) Telekom Veszprém (HUN) 88

6 Gabor Csaszar (HUN) Kadetten Schaffhausen (SUI) 84

7 Rastko Stojkovic (SRB) HC Meshkov Brest (BLR) 81

8 Julen Aguinagalde (ESP) KS Vive Tauron Kielce (POL) 78

9 Blaz Janc (SLO) RK Celje Pivovarna Lasko (SLO) 77

10 Dainis Kristopans (LAT) HC Meshkov Brest (BLR) 76

Kiril Lazarov (MKD) FC Barcelona Lassa (ESP) 76

12 Nedim Remili (FRA) Paris Saint-Germain Handball (FRA) 75

13 Alex Dujshebaev (ESP) HC Vardar (MKD) 74

14 Nikola Karabatic (FRA) Paris Saint-Germain Handball (FRA) 73

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