Füchse Berlin unterlagen beim SC DHfK Leipzig in letzter Sekunde


Füchse Berlin - Handball Saison 2019-2020 - Foto: Füchse Berlin
Füchse Berlin – Handball Saison 2019-2020 – Foto: Füchse Berlin

Im Topspiel des 1. Spieltages der Handball-Bundesliga verloren die Füchse Berlin beim SC DHfK Leipzig mit 23:24 Toren.

Die Füchse Berlin fanden sehr gut ins Spiel, Torhüter Miloslavljev und die Abwehr funktionierten perfekt und es gelang ein 7:1-Start nach Maß. Auch bedingt durch doppelte Zeitstrafen gegen Marsenic und Gojun kam der SC DHfK Leipzig Stück für Stück wieder zurück.

25.08.2019 – PM Füchse / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

In der zweiten Halbzeit mussten die Füchse Berlin die Führung aus der Hand geben und unterlagen in einer dramatischen Schlussphase mit 23:24 (14:10). 10/5 Treffer von Lindberg und sechs Treffer von Wiede waren die besten Torschützen der Partie.

In der 53. Minute war es dann Lucas Krzikalla, der mit seinem Treffer zum 21:21 erstmals für die Gastgeber ausglich. Nach einer weiteren Parade von Vortmann gelang dann Philipp Weber in der 55. Minute erstmals der Führungstreffer. Für die Schlussphase forderte Petkovic nun alle Kraftreserven ein, ordnete eine 5:1-Abwehr mit dem vorgezogenen Wiede an. Die Torlaune der Leipziger konnte damit gebremst werden und in der 58. Minute glich Lindberg mit seinem zehnten Treffer zum 22:22 wieder aus.

In den beiden Schlussminuten nahm zunächst Leipzigs Trainer Haber seine letzte Auszeit. Zunächst konnte Gojun für die Füchse blocken, doch der Ball blieb bei den Hausherren und Marko Mamic traf 60 Sekunden vor Schluss zum 23:22. Auf der Gegenseite konnte Marsenic postwendend für die Füchse ausgleichen und Leipzig verblieben noch 40 Sekunden. Leipzig spielte den letzten Angriff konzentriert aus, Semper bediente Krzikalla und der erzielte eine Sekunde vor dem Abpfiff den 24:23-Siegtreffer.

Bob Hanning, Geschäftsführer Füchse Berlin: „Wir haben unglaublich gut angefangen. So stelle ich mir das von der Einstellung und dem Engagement vor. Dann hatten wir Probleme durch die Zeitstrafenflut, eine völlig unberechtigte gegen Marsenic, die uns dann auf Dauer in der Defensive das Genick bricht. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr und mehr im Angriff den Zugriff auf das Spiel verloren und haben uns dann immer wieder fest gerannt in der gegnerischen Deckung. Wir haben es nicht mehr geschafft, unsere Chancen heraus zu spielen und zu nutzen. Im letzten Angriff haben wir es in dem Moment nicht hinbekommen, auf Foul zu spielen und dadurch verlieren wir dieses Spiel noch.“


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