SC DHfK Leipzig bei der HSG Wetzlar stark gefordert

Die Handballer des SC DHfK Leipzig stehen am Donnerstag-Abend in der Handball-Bundesliga vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe.

In der Wetzlarer Rittal Arena treffen die Männer von Chefcoach Andre Haber um 19 Uhr auf Tabellen-Nachbar HSG Wetzlar, der genau wie die Leipziger 8:4 Punkte auf dem Konto hat. 

Mehr zum Thema:

27.09.2017 – PM DHfK / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Der SC DHfK Leipzig ist gewarnt. Am vergangenen Spieltag konnte die HSG Wetzlar den Rekordmeister THW Kiel mit einem spektakulären 30:22-Heimsieg aus der Halle werfen. Es werden sich zwei Teams auf Augenhöhe duellieren, denn auch der SC DHfK Leipzig reist nach den Heimsiegen gegen Flensburg und Tabellenführer Hannover-Burgdorf mit breiter Brust nach Mittelhessen.

Ein ganz besonderes Spiel wird es für Rückraumspieler Philipp Weber, der in der letzten Saison noch bei der HSG unter Vertrag stand, sich unter Trainer Kai Wandschneider zum Nationalspieler entwickelte und in Wetzlar die Torjägerkanone der DKB Handball-Bundesliga gewinnen konnte.

„Das Jahr in Wetzlar war für mich sportlich das Beste, was mir passieren konnte. Ich hatte einen Wahnsinns-Trainer mit einem sehr guten Team, die meine Qualitäten optimal gefördert haben. Der Mannschaft und dem Trainer habe ich zu verdanken, dass sich meine Konstanz sehr weiter entwickelt hat und ich über die gesamte Saison ein sehr gutes Niveau erreichen konnte. Ich freue mich riesig darauf die Jungs wiederzusehen. Mit Einigen stehe ich noch im ständigen Kontakt und es wurde vor dem Spiel schon etwas hin- und hergestichelt. Das wird sicherlich ein tolles Spiel auf Augenhöhe“, so Philipp Weber.

Philipp Weber - SC DHfK Leipzig - Handball Bundesliga - Foto: Rainer Justen
Philipp Weber – SC DHfK Leipzig – Handball Bundesliga – Foto: Rainer Justen

Nach dem Auswärtsspiel stehen für die DHfK-Profis zwei freie Trainingstage an, bevor es dann in die Oktober-Fest-Spiele geht! Am 05. und 08. Oktober müssen die DHfK-Männer innerhalb von vier Tagen gleich zweimal zu Hause ran. Es warten der zweimalige Vereins-Weltmeister Füchse Berlin (05.10.) und Aufsteiger TuS N-Lübbecke (08.10.).

Die Stimmen der beiden Cheftrainer:

Andre Haber (SC DHfK Leipzig): „Wir nehmen den Rückenwind vom Sieg gegen Hannover mit nach Wetzlar, aber unsere Jungs sind demütig genug um zu wissen, dass jedes Bundesligaspiel ein schweres ist – und auswärts besonders. Wetzlar ist eine Mannschaft, die über ein vielfältiges Angriffsspiel verfügt und eine bewegliche 6:0-Abwehr spielt mit einem starken Torhüter dahinter. Wir haben gegen Wetzlar in den letzten Jahren schon einige Duelle bestritten und waren auch in der Saisonvorbereitung bei zwei Turnieren gemeinsam anwesend. Von daher ist die HSG uns gut bekannt.“

Kai Wandschneider (HSG Wetzlar): „Natürlich freuen wir uns nach einem solchen Heimsieg gegen den THW Kiel mit einer überragenden Fanunterstützung direkt eine Woche später wieder vor heimischen Publikum zu spielen. Bei Leipzig ist es schwer Schwächen auszumachen. In den letzten Jahren wurde hier kontinuierlicher Aufbau betrieben. Es ist enorm, wenn man sieht mit was für einer Kampfkraft mein Team z.B. in das Spiel gegen Kiel gegangen ist. Hier hat jeder 100 Prozent gegeben. Das müssen wir auch gegen Leipzig abrufen. Wir haben mit dem Sieg gegen den THW Kiel ein schönes Zeichen gesetzt, aber der SC DHfK Leipzig macht in dieser Saison den nächsten Schritt, weshalb es für uns mit Sicherheit nicht einfach wird. Aber wir wissen alle, bei einem Heimspiel ist alles möglich.“

Kommentar verfassen