Clara Woltering (Buducnost Podgorica): „Das war ein phänomenales Gefühl.“

02.11.2014 – SPORT4Final:

Clara Woltering stand zum Interview mit SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp nach dem 27:22-Erfolg in der Champions League ihres Teams von Buducnost Podgorica gegen den Thüringer HC bereit.

Clara Woltering (Buducnost Podgorica - im Bild links): „Das war ein phänomenales Gefühl.“ - Foto: SPORT4Final
Clara Woltering (Buducnost Podgorica – im Bild links): „Das war ein phänomenales Gefühl.“ – Foto: SPORT4Final
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Bei zwei gleichwertigen Mannschaften waren Sie die „Matchplayerin“?

Clara Woltering: „Ich bin eher für das Kollektiv. Wir haben uns teilweise vorne recht schwer getan. Da hat der THC teilweise ganz schön Beton angemischt. Aber wir haben es dann immer wieder geschafft, da individuell durchzukommen. Das war irgendwo das Plus. Und wir haben es geschafft, dass der THC nicht so das Tempospiel aufziehen konnte, wie sie es gerne mögen. Dann wird es für die auch schwieriger, aus dem Positionsangriff ein Tor zu machen.“

Trotzdem war ein Unterschied im Abwehrbereich vorhanden.

Clara Woltering: „In dieser Woche waren alle drei Torhüterinnen noch verletzt. Wir hatten die letzten Einheiten mit Jugend-Torhüterinnen trainiert. Insofern Kompliment an unsere medizinische Abteilung, dass ich noch irgendwie im Tor rumstehen konnte. Ich bin happy und es macht immer wieder Spaß, hier zu spielen.“

Bei Győr hat Anita Görbicz die Babypause erklärt. Nun ist doch wohl Buducnost der Topfavorit in der Champions League?

Clara Woltering: „Besonders dadurch, dass es jetzt noch eine K.O.-Runde gibt, ist es mit Topfavorit ein bisschen schwierig. Bei uns darf sich keiner verletzen. In Skopje sieht es ein bisschen anders aus. Sie haben eher zwei gute Mannschaften. Von daher würde ich eher die Favoritenrolle nach Skopje geben.“

Buducnost hat aber Skopje zu Hause eindeutig dominiert.

Clara Woltering: „O.K., aber das ist ein Spiel von vielen. Wir haben noch ein Rückspiel. Auch in der K.O-Runde oder im Final4 kann noch alles passieren. Da kann auch eine Sensation für einige Mannschaften drin sein.“

Sie haben 2012 mit Katarina Bulatovic die Champions League für Buducnost gewonnen. Nun ist sie wieder aus Győr zurückgekehrt. Da kann doch das Ziel nur klar sein, oder?

Clara Woltering: „Ja klar, jeder möchte die Champions League gewinnen. Das war ein phänomenales Gefühl. Bis dahin ist aber ein super langer Weg und wir konzentrieren uns jetzt erstmal auf die nächsten Spiele. Dann kommt noch die Nationalmannschaft im Dezember und da wir in der Liga nicht so gefordert sind, ist es manchmal schwierig, das Level zu halten.“

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