Dynamo Dresden zu den „Aufstiegs-Ausschreitungen“

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Fanblock Dynamo Dresden - Foto: SPORT4Final
Fanblock Dynamo Dresden – Foto: SPORT4Final

Dynamo Dresden ist in die 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen.

In Magdeburg sicherte sich die Mannschaft von Uwe Neuhaus nach Rückstand mit großem Willen den nötigen Punkt und krönte eine herausragende Spielzeit.

Dynamo Dresden ist in 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen

17.04.2016 – PM Dynamo / SPORT4Final / Frank Zepp:

Am 16. April 2016, um 16 Uhr, vier Tage nach dem 63. Vereins-Geburtstag hatte das Team, hatten die Schwarz-Gelben den großen Traum verwirklicht. Nur wenige Stunden später gehen viele Dynamo-Fans traurig nach Hause. Männer, Frauen, Kinder. Manche mit Tränen in den Augen. An einem Tag wie diesem.

Was in Magdeburg vorgefallen ist, muss in den kommenden Tagen aufgearbeitet werden. Festhalten kann man jedoch schon jetzt: Neben der großen Zahl friedlicher Dynamo-Anhänger gab es erneut jene, die nicht angereist waren, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Diese Gruppe, diese Minderheit, hat den dynamischen Festtag schon vor Anpfiff beschmutzt. Zu den ersten Eindrücken, die weiterer Aufarbeitung bedürfen, zählt aber auch, dass ein Teil der Sicherheitsträger nicht deeskalierend agierte, sondern mit der Situation überfordert war und schließlich hunderten friedlichen Fans mit gültigen Eintrittskarten den Zugang zum Stadion verwehrte.

Resultat war, dass der Dynamo-Block halbleer blieb. Das Traditions-Duell fand vor seltsam unvollständiger Kulisse statt. Die Aufstiegshelden auf dem Rasen mussten die wichtige Unterstützung aus der Kurve entbehren.

Doch damit nicht genug. Als die Aufsteiger in Dresden eintrafen, wurde eine bis dahin rauschende und stimmungsvolle Aufstiegsfeier binnen Minuten von einer Horde vermummter, gewaltbereiter, selbstherrlicher und asozialer Hohlköpfe zerstört. Tausende Dynamo-Fans, die stundenlang fröhlich feiernd ausgeharrt hatten, um ihren Helden einen warmen, dynamischen Empfang zu bereiten, wurden um dieses Erlebnis betrogen. Für alle Schwarz-Gelben, die am Samstagabend traurig nach Hause gegangen sind, ist das durch nichts wieder gut zu machen.


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