SG Flensburg-Handewitt gewann bei TVB 1898 Stuttgart


SG-Flensburg-Handewitt - Rasmus Lauge - Handball Bundesliga - DHB-Pokal - EHF Champions League - Foto: SG Flensburg-Handewitt
SG-Flensburg-Handewitt – Rasmus Lauge – Handball Bundesliga – DHB-Pokal – EHF Champions League – Foto: SG Flensburg-Handewitt

Die SG Flensburg-Handewitt gewann in der Handball Bundesliga bei TVB 1898 Stuttgart mit 35:28 (16:13) Toren und untermauerte damit ihren zweiten Platz in der Liga-Tabelle.

„Wir haben natürlich erwartet, dass sich Stuttgart nicht freiwillig ergibt“, kommentierte Flensburg-Coach Maik Machulla.

„Insgesamt bin ich zufrieden, aber wir müssen uns in allen Mannschaftsteilen steigern, wenn wir in Montpellier bestehen wollen. Ich bin zuversichtlich, denn wir werden uns zwei Tage gut vorbereiten.“

27.04.2018 – PM SGFH / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

„Wir haben vielleicht ein paar Fehler mehr gemacht als erhofft“, meinte Holger Glandorf später im Sky-Interview. „Wir hatten mit Stuttgart aber auch einen Gegner, der gut dagegen gehalten und so die Fehler erst provoziert hat.“

Nach 18 Minuten hieß es bereits 10:10 – ein Beleg für hohes Tempo, aber auch für eine nicht gerade konsequente Abwehrarbeit. Maik Machulla brachte kurzfristig Jacob Heinl für Henrik Toft Hansen in der 6:0-Abwehr. Jim Gottfridsson erschien für Rasmus Lauge auf der Platte und holte sofort einen Strafwurf heraus, den Hampus Wanne zum 10:12 verwertete. Die Nordlichter bekamen Kontrolle über das Geschehen. Bei der SG hütete nun Kevin Möller den Kasten. Auch wenn die Angreifer unmittelbar vor der Sirene zwei gute Chancen ausließen, stand es 13:16. Jonas Maier hieß der gute TVB-Keeper, der Johannes Bitter ersetzte. Der Weltmeister von 2007 steht vor einer Bandscheiben-OP.

Der zweite Durchgang begann wie der erste: Mit einer raschen Torfolge. Beim 15:20 roch es nach einer baldigen Entscheidung, doch die Gastgeber kämpften sich wieder heran und lagen beim 21:23 auf Schlagdistanz – auch weil die SG ein paar Gelegenheiten zu viel ausgelassen hatte. „In dieser Phase fehlte uns etwas der Zugriff auf die Partie – und Stuttgart lief und lief“, beobachtete Maik Machulla.

„Leider haben wir zu viel liegen gelassen und hatten die Pfiffe auch nicht für uns – und dann ist Flensburg ganz schnell weg“, analysierte TVB-Spielmacher Michael Kraus im Sky-Gespräch. Mit einem Doppelschlag erhöhte Holger Glandorf auf 22:27. Da sollte nichts mehr anbrennen. Magnus Röd kam die letzten zehn Minuten. Der Norweger startete durch zum 22:29, wurde dann aber von einer Zeitstrafe eingeholt.

Die SG Flensburg-Handewitt verteidigte ihre Bilanz: Sie hat in dieser Serie noch keinen Punkt gegen ein Team der unteren Tabellenhälfte eingebüßt. „Wir haben uns nur auf Stuttgart vorbereitet“, versicherte Holger Glandorf. „Montpellier kommt ab Morgen.“ Dann fliegt die SG von München nach Südfrankreich. Noch am Abend fuhr der SG Tross in die Bayern-Metropole. Ab jetzt dreht sich alles um die EHF Champions League.


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