Kielce mit Sensations-Sieg gegen Top-Favorit Paris

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Paris Saint-Germain - Handball Champions League EHF Final4 - Bronze nach Sieg über Vardar Skopje - Foto: SPORT4FINAL
Paris Saint-Germain – Handball Champions League EHF Final4 – Bronze nach Sieg über Vardar Skopje – Foto: SPORT4FINAL

Handball EHF Champions League, Viertelfinale, Hinspiel: PGE Vive Kielce demontierte und zelebrierte mit einer High-Performance den Top-Favoriten auf den Titel in der Königsklasse, Paris Saint-Germain Handball, mit 34:24 (16:11) Toren.

Das Team von Chefcoach Talant Dujshebajev, Köln-Sieger 2016, agierte in Abwehr und Angriff als spielstärkeres und kämpferisches Team mit starken Emotionen. Für Paris Saint-Germain wird das Rückspiel eine Herkules-Aufgabe, um wieder ins EHF Final4 zu gelangen. Zu den „Men of the Match“ avancierten Torhüter Vladimir Cupara und Spielmacher Luka Cindric, der Sander Sagosen klar ausstach.

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Handball Champions League: Weg zum EHF Final4 Köln 2019

27.04.2019 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EHF Champions League, Viertelfinale: PGE Vive Kielce zelebrierte im Angriff eine effiziente Spielweise mit teilweise spektakulären Toren (Kempa, Heber) gegen eine sehr statische Abwehr von Paris Saint-Germain. Auf der anderen Seite agierte die Deckung des Gastgebers sehr schnellfüßig und mit zwei offensiven Systemen. Damit wurden die Kreise von Spielmacher Sagosen entscheidend eingeschränkt. Nur Hansen und Gensheimer agierten in Normalform. Abalo mit einem ganz schwarzen Tag bei vier Fehlern. Auch „Titi“ Omeyer verlor das Keeper-Duell gegen Cupara. Eine auch in dieser Höhe verdiente Führung von Kielce. Wurfeffizienz 72:55 Prozent. Torhüter 7:4 Paraden. Technische Fehler 3:6. Gegenstoß-Tore (1. Welle) 2:0.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien Paris Saint-Germain besser in die Partie zu kommen, als auf 20:17 verkürzt werden konnte. Aber in der Folgezeit erhöhte Kielce das Tempo und den Druck in Angriff und Abwehr. Der französische Top-Favorit auf den Titel in der Champions League konnte keinen weiteren Gang höher schalten und zeigte in allen Mannschaftsteilen eine enttäuschende Verfassung. Nur Top-Torschütze Gensheimer sowie Remili und Hansen stemmten sich gegen die sich anbahnende höhere Niederlage. Paris ließ den letzten kämpferischen Einsatz vermissen. Luka Cindric agierte als sehr guter Spielmacher und stellte Sander Sagosen in den Schatten. Kielces Torhüter Vladimir Cupara sowie das ganze Team spielten wahrscheinlich das Match ihrer Karriere und stehen mit einem Bein im EHF Final4 von Köln. Cupara stellte mit seinem Treffer zum 34:24 das Endergebnis klar. Danach hielt er noch den letzten Ball von Mikkel Hansen.

Handball EHF Champions League, Männer, Viertelfinale, Hinspiel:

PGE Vive Kielce vs. Paris Saint-Germain Handball 34:24 (16:11)

Spielfilm: 1:3 (5.), 5:6 (11.), 8:6 (14.), 9:8 (16.), 12:8 (22.), 16:10 (30.), 16:11 (HZ) – 20:17 (39.), 24:20 (46.), 28:21 (49.), 31:23 (54.), 32:24 (56.) 34:24 (EST)

Man of the Match: Vladimir Cupara (16 Paraden)

Beste Torschützen: Kulesh 6, Karalek 6, Cindric 5 – Gensheimer 11, Remili 6, Hansen 5

Wurfeffizienz: 70:52 Prozent

Torhüter: 16:10 Paraden

Gegenstoß-Tore (1. Welle): 3:1

Technische Fehler: 5:10


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