Handball EM 2018 Test: Christian Prokop und Deutschlands bad boys gewannen gegen Island

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DHB - Deutschland - Nationalmannschaft - Männer - bad boys - Handball EM 2018 - Fotomontage: Sascha Klahn/DHB
DHB – Deutschland – Nationalmannschaft – Männer – bad boys – Handball EM 2018 – Fotomontage: Sascha Klahn/DHB

Handball EM 2018 Kroatien Testspiel: EURO-Titelverteidiger Deutschland mit den bad boys von Bundestrainer Christian Prokop ist für die in einer Woche beginnende Europameisterschaft gut gerüstet.

Im ersten Testspiel vor der Handball EM gewann das DHB-Team gegen Island sicher mit 36:29 (19:12) Toren. Maßstab für das EM-Turnier muss dabei mindestens die spielerische Leistung der Phase vom 6:8 (12.) bis zum Halbzeitstand von 19:12 sein.

Handball EM 2018 Kroatien: SPORT4FINAL LIVE

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05.01.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EM 2018 Kroatien Testspiel: Die Handball-Nationalmannschaft Deutschlands drehte nach schwächerem Beginn vor allem in der Abwehr-Aggressivität und zunehmend auch im Angriffsspiel auf. Dabei kamen sowohl die individuellen Fähigkeiten als auch die alternativen Möglichkeiten im Teamplay zur Geltung. Nur in der Anfangs-Viertelstunde sowie phasenweise im zweiten Abschnitt konnte das isländische Team die Deckungsschwächen im deutschen Innenblock ausnutzen.

Beide DHB-Torhüter mit Andreas Wolff (6 Paraden incl. 1 Siebenmeter in erster Halbzeit) sowie Silvio Heinevetter (7 Paraden incl. 1 Siebenmeter sowie 1 Tor zum 29:21) zeigten eine gute Verfassung. Auch die Debütanten im Nationaldress, Maximilian Janke und Bastian Roschek vom SC DHfK Leipzig, fielen auf. Deutschlands Erfolg war am Ende zu keiner Zeit in Gefahr.

Der Kern der EURO-Mannschaft steht laut Bundestrainer Christian Prokop. Seine Startformation mit Torhüter Wolff, Spielmacher Weber sowie Kühn und Weinhold (Rot in der 42. Minute wegen grobem Foulspiels) im Rückraum sowie Kapitän Gensheimer, Kreisläufer Pekeler und EM-All-Star 2016 Reichmann dürften auch in Kroatien zur Stamm-Sieben gehören.

Christian Prokop (Quelle: ARD): „Die ersten 12 Minuten hatten wir keinen Zugriff und keine Aggressivität in der Deckung. Nach der Anfangs-Schläfrigkeit konnten wir uns durch Tempospiel bis zur Pause absetzen. Entscheidend ist bei der Auswahl des Kaders, das wir als Team gut funktionieren.“

Spielfilm: 6:8 (12.), 10:10 (19.), 19:12 (HZ) – 24:16 (39.), 29:23 (51.), 32:24 (54.), 36:29 (EST)

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