Angelique Kerber: Es ist kaum mit Worten zu beschreiben


Mit dem ersten Grand Slam-Titel einer deutschen Spielerin seit Steffi Graf 1999 hat Angelique Kerber am vergangenen Samstag Geschichte geschrieben.

Angelique Kerber: „Es ist kaum mit Worten zu beschreiben" - Quelle / Copyright: Porsche AG
Angelique Kerber: „Es ist kaum mit Worten zu beschreiben“ – Quelle / Copyright: Porsche AG

Im DTB-Interview spricht die Australian Open Siegerin über den sensationellen Erfolg in Melbourne und erklärt, was in diesem Jahr den entscheidenden Unterschied gemacht hat.

02.02.2016 – DTB / SPORT4Final / Frank Zepp:

DTB: Frau Kerber, herzlichen Glückwunsch zu diesem überragenden Sieg. Wie haben Sie den Moment Ihres größten Triumphes erlebt?

Angelique Kerber: Das ist kaum mit Worten zu beschreiben. Es waren einfach eine Unmenge an verschiedenen Emotionen, die alle gleichzeitig in mir tobten und rauswollten.

DTB: Sie haben mit Ihrem Match gegen Serena Williams Millionen Tennisfans an den TV Bildschirmen begeistert. Was war der Schlüssel zum Sieg gegen die Nummer eins der Welt?

Angelique Kerber: Einfach, dass ich bei mir geblieben bin. Ich bin ruhig geblieben und habe immer an mich geglaubt, auch in engen Situationen.

DTB: Wenn Sie auf die vergangenen zwei Wochen zurückblicken. Wo sehen Sie den entscheidenden Unterschied zu vorherigen Grand Slam Turnieren? Was haben Sie anders gemacht?

Angelique Keber: Die zwei Wochen waren einfach der Wahnsinn: Matchball gegen mich in Runde eins, dann das Match gegen Victoria Azarenka und dann dieses Finale!!! Der Unterschied zu vorherigen Turnieren waren sicherlich meine Ruhe und meine Überzeugung, hier alle schlagen zu können! Beides ist nie verlorengegangen.

DTB: Welchen Anteil hat Ihr Trainer Torben Beltz an dem Erfolg in Melbourne? Sie beide kennen sich seit weit über 10 Jahren…

Angelique Keber: Einen sehr, sehr großen. Aber auch der Rest des Teams hat mich immer so gut unterstützt, immer an mich geglaubt und mir diese Stärke gegeben.

DTB: Nun geht es gleich Schlag auf Schlag weiter mit der Fed Cup Begegnung gegen die Schweiz in Leipzig. Wie werden Sie sich darauf vorbereiten? Kann man überhaupt so schnell umschalten?

Angelique Keber: Ich werde am Dienstagabend in Leipzig zum Team stoßen und dann geht die Vorbereitung los! Wie ich das alles hier verdaue, weiß ich noch nicht, ich bin ja zum ersten Mal in der Situation. Ich freue mich auf jeden Fall riesig darauf, vor heimischem Publikum wieder für mein Land zu spielen!


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