CNN Interview mit Andy Murray zur Rückkehr des Tennis

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Andy Murray - Foto: CNN International
Andy Murray – Foto: CNN International

CNN Interview mit dem dreifachen Tennis-Grand-Slam-Sieger Andy Murray.

Andy Murray glaubt nicht an eine baldige Rückkehr des professionellen Tennis-Sports in Zeiten der Corona Krise.

23.04.2020 – PM CNN / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Andy Murray über seine Rückkehr auf den Tennisplatz:

„Ich würde auf jeden Fall auf Asche antreten, wenn es weitergeht […]. Ich glaube, dass Tennis eine der letzten Sportarten sein wird, die zur Normalität zurückkehren können. Spieler, Trainer und Mannschaften aus der ganzen Welt müssen offensichtlich an einem Ort zusammenkommen. Daher wäre ich überrascht, wenn wir im September wieder spielen würden.“

Andy Murray darüber, warum Tennis eine der letzten Sportarten ist, die zurückkehren wird:

„Bevor wieder Profi-Tennis gespielt wird, brauchen wir erst einmal das Gefühl, dass die ganze Welt wieder normal arbeitet und man wieder normal reisen kann. Vor allem bei den großen Wettkämpfen. Nehmen wir als Beispiel die French Open. Gehen wir einmal davon aus, die Dinge in Europa würden sich verbessern. Aber es würde noch bestimmte Länder geben, die möglicherweise noch Schwierigkeiten haben. Dann hat man es im Grunde genommen mit einem Turnier zu tun, bei dem Spieler und Funktionäre von einem bestimmten Kontinent oder aus bestimmten Ländern nicht zum Wettkampf kommen dürfen. Ich denke, das Turnier wird dadurch zum Verlierer.“

Quelle: CNN International

Andy Murray über die finanziellen Auswirkungen des Coronavirus:

„Für die Spieler auf den Rängen 250-300 wird es eine echte Herausforderung werden. Sicherlich hat es in den vergangenen Jahren einige Verbesserungen und Veränderungen gegeben, die jedoch wahrscheinlich nicht weit genug gingen. Wenn man sich einmal das Preisgeld für den Gewinner des Grand Slams anschaut: Ich weiß nicht genau, wie viel es ist, aber wahrscheinlich so um die 4 Millionen Dollar. Könnte das Geld nicht besser investiert werden – etwa in die früheren Runden, Qualifikationsrunden oder um einige der kleineren Veranstaltungen auszubauen?“

Andy Murray über das Vater sein abseits des Tennisplatzes im Lockdown:

„Wenn du unterwegs bist, verpasst Du oft (Ereignisse) – wenn deine Kinder zum Beispiel das erste Mal laufen oder krabbeln. Wir haben ein paar Fahrräder für unsere Kinder besorgt – und sie sind im Grunde genommen zum ersten Mal allein mit dem Fahrrad gefahren. Sie sind zum ersten Mal ein Stück weit geschwommen, ohne sich an der Mutter oder dem Vater festzuhalten. Solche Dinge, die einem vielleicht wie Kleinigkeiten vorkommen, sind es keineswegs für Eltern.“

Andy Murray über seine „100-Volley-Challenge“ in den sozialen Medien:

„Ich habe an etwas gedacht, das den Leuten Spaß machen könnte, mit ihren Freunden oder ihrer Familie auszuprobieren. Zum Glück haben es einige Tennisspieler ausprobiert und das war echt toll. Ich habe auch bereits Videos von Leuten aus China, Südamerika und der ganzen Welt bekommen.“

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