SG Flensburg-Handewitt nur mit Remis in Wetzlar


SG Flensburg-Handewitt – Handball Saison 2019-2020 – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Foto: SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg-Handewitt – Handball Saison 2019-2020 – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Foto: SG Flensburg-Handewitt

Die SG Flensburg-Handewitt kassierte in der Handball Bundesliga am 3. Spieltag ihren ersten Punktverlust.

Sie musste sich bei der HSG Wetzlar mit einem 27:27 (11:14) begnügen. Es war für Flensburg das erste Unentschieden in der deutschen Eliteklasse seit Weihnachten 2017.

04.09.2019 – PM SGFH / SPORT4FINAL TIME / Frank Zepp:

Die SG Flensburg-Handewitt hatte von Anfang an einen schweren Stand in Mittelhessen. Die Hausherren rannten Gegenstöße, legten schnell ein 5:2 vor. Mitte der ersten Hälfte sah es so aus, als ob der deutsche Meister allmählich Zugriff auf die Partie kriegen würde. Goran Johannessen glich zum 8:8 aus. Der Norweger hatte als Spitze einer 5:1-Defensive begonnen. SG-Coach Maik Machulla stellte aber sehr bald auf eine 6:0-Variante um. Johannes Golla und Simon Hald stellten den Mittelblock. Die Gäste hatten ihre Chancen, scheiterten aber zu oft an HSG-Keeper Till Klimpke. Das rächte sich. Wetzlar düste wieder auf drei Treffer davon. Ärgerlich, dass die Gastgeber mit dem Pausenpfiff das 14:11 markierten und die Schiedsrichter dabei ein klares Stürmerfoul gegen Lasse Svan nicht ahndeten.

Auf und Ab in der Schlussphase

Mit Wiederbeginn meldete sich der deutsche Meister zurück. Magnus Rod unterstrich diesen Trend mit all seiner Dynamik. Simon Hald lochte mit seiem zweiten Treffer zum 16:14 ein. Torbjorn Bergerud ging in den Kasten und machte gerade gegen die Außenpositionen eine gute Figur. Lasse Svan tauchte frei am Kreis auf und erzielte den 19:18-Anschluss. Kurz darauf hämmerte Jim Gottfridsson den Ball zum Gleichstand in die Maschen. Johannes Golla vollendete einen 5:0-Lauf. Doch Wetzlar war nicht klein zu kriegen. Es wurde hektisch. Nach einem unglücklichen Schlag ins Gesicht musste Magnus Rod behandelt werden. Simon Jeppsson besorgte mit einem 140-Stunden-Kilometer-Kracher das 23:24. Die Schiedsrichter schickten Magnus Jondal auf die Bank, obwohl Goran Johannessen die zwei Minuten hätte kriegen müssen. Das Rückraum-Ass konterte eine Minute vor Schluss zum 25:27. Es reichte dennoch nicht zum Sieg. Die Hessen nutzten einen blöden Ballverlust. Mit der Schluss-Sirene verwandelte Maximilian Holst einen höchst umstrittenen Siebenmeter zum Remis.

Statistik:

HSG Wetzlar – SG Flensburg-Handewitt 27:27 (14:11)
HSG Wetzlar: Klimpke (9 Paraden) – Feld (3), Kneer (2), Björnsen (5), Ferraz (1), Mirkulovski, Torbrügge, Frend Öfors, Holst (5/2), Forsell Schefvert (4), Rubin (3), Lindskog, Cavor (4)
SG Flensburg-Handewitt: Buric (6/1 Paraden, bis 35., bei einem 7m, 6/1 Paraden), Bergerud (4 Paraden) – Golla (3), Hald (2), Svan (2), Wanne (2/2), Jeppsson (3), Jondal (3), Steinhauser, Zachariassen, Johannessen (5), Gottfridsson (3), Jurecki, Rod (4)
Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen); Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Torbrügge 4, Kneer 2, Lindskog 2 – Svan 2, Golla 2, Johannessen 2, Jondal 2); Siebenmeter: 3/2:4/2 (Holst scheitert an Buric – Jondal scheitert an Klimpke, Wanne trifft Pfosten); Zuschauer: 3.904
Spielverlauf: 1:0 (1.), 2:2 (4.), 5:2 (6.), 5:4 (8.), 7:4 (11.), 8:5 (13.), 8:8 (20.), 10:8 (22.), 11:10 (25.), 13:10 (29.) – 15:11 (31.), 15:13 (32.), 17:34 (34.), 18:15 (36.), 19:16 (39.), 19:21 (46.), 22:21 (50.), 22:23 (51.), 23:25 (57.), 25:25 (58.), 25:27 (60.), 27:27 (EST)


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