Handball WM 2017 Deutschland: Clara Woltering „21 GB und niemals aufgeben“

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Clara Woltering - Handball WM 2017 - Deutschland - DHB - Ladies - Nationalmannschaft - Foto: Sascha Klahn/DHB
Clara Woltering – Handball WM 2017 – Deutschland – DHB – Ladies – Nationalmannschaft – Foto: Sascha Klahn/DHB

Handball WM 2017 Deutschland: Clara Woltering, Deutschlands Handballerin des Jahres 2009, verkörpert über viele Jahre Weltklasse im deutschen Nationaltor und bei Buducnost Podgorica.

Handball WM: Sie steht als erfolgreiche Repräsentantin zwischen der Generation einer erfolgreichen Nationalmannschaft mit WM-Bronze 2007 und dem Neuaufbau des DHB-Ladies-Teams unter den Bundestrainern Heine Jensen (WM-Siebenter 2013) sowie Michael Biegler (2016-2017).

Absolute Höhepunkte in ihrem Sportler-Leben waren die Siege in der EHF Champions League 2012 und 2015 mit Buducnost Podgorica und die Ehrung als MVP des EHF Final4 von Budapest im Jahr 2015.

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp im Handball WM-Talk mit Clara Woltering.

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Training Nationalmannschaft:

„Wir haben eine sehr hohe Trainings-Qualität, die ich schon lange so nicht erlebt habe. Diese müssen wir bei den Spielen auf die Platte bringen.“

WM-Ziel:

„Es ist nicht meine erste WM. Ich weiß, es kann ganz schnell nach vorn oder auch nach hinten gehen. Wir wollen bei der Heim-WM nach ganz vorn. Ich hoffe, dass wir in Hamburg landen. Aber bis dahin ist es ein langer Weg.“

Michael Biegler:

„Er hat uns in der kurzen Zeit weit nach vorn gebracht und ist als Trainer wirklich gut.“

Unterschied Biegler zu Dragan Adzic (Buducnost):

„Jeder Mensch und jeder Typ ist unterschiedlich. Buducnost ist eine Vereinsmannschaft und deshalb schon unterschiedlich. In der Nationalmannschaft hat man viel weniger Zeit, sich vorzubereiten. Adzo hat auch sehr akribisch, sehr viel mit Video-Material gearbeitet. Wenn man überlegt, dass ich für das Champions League Final4 Videomaterial von 21 GB hatte, dann zeigt das die akribische Arbeit. Aber jeder Trainer hat seine Stärken und Schwächen.“

MVP beim EHF Final4 2015:

„Buducnost war für mich ein sensationeller Schritt. Ich habe viel Neues kennen lernen dürfen und konnte Vieles auch umsetzen und durfte mal Vollprofi sein. Die Mannschaft und die gestandenen Größen haben mich natürlich auch weiter entwickelt. Ich schwärme immer noch von dieser Zeit und werde es noch lange tun, weil es eine prägende Zeit war, die ich nicht missen möchte.“

Anja Althaus:

„Das war natürlich ein sensationelles Angebot. Mit dieser Chance, nochmal in so einem Verein spielen zu dürfen, da kann man schlecht nein sagen. Da hat sie alles richtig gemacht.“

Erinnerung an WM-Viertelfinale Novi Sad 2013 und Führung 52 Minuten lang:

„Daran denkt man nicht zurück. Man denkt nur daran, dass im Handball alles möglich ist. Aber auch 2007 durften wir nach einem absolut verrückten Spiel mit Verlängerung die Medaille feiern. Niemals aufgeben, immer kämpfen.“


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