Volleyball: Kampf um Meisterschaft der Frauen spannend wie nie

31.03.2014 – PM DVL:

Volleyball: Schon vor dem Playoff-Auftakt der Frauen-Bundesliga waren sich alle Volleyball-Experten und Fans in einem einig: Die Entscheidung um die Meisterschaft war noch nie so offen wie in dieser Saison. „Schließlich kann jeder jeden schlagen, egal ob Erster oder Achter“, erklärt Michael Evers, Präsident der Deutschen Volleyball-Liga (DVL). Von der hohen Leistungsdichte wollte sich auch Alfons Hörmann, seit vier Monaten Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, überzeugen und folgte der Einladung des Dresdner SC in die Margon Arena. Gemeinsam mit Sachsens Innenminister Markus Ulbig, Dr. Ulf Tippelt, Generalsekretär Landessportbund Sachsen, Dresdens Bürgermeister Dirk Hilbert, Wolfgang Söllner, Präsident des Sächsischen Volleyball Verbands, DVL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung und DSC-Abteilungsleiter Dr. Jörg Dittrich schaute er sich das Viertelfinale des DSC gegen die VolleyStars Thüringen an. „Spätestens nach diesem Spiel ist meine Affinität zum Volleyball gewachsen. Es ist eine tolle und faszinierende Sportart, deshalb habe ich die Einladung nach Dresden gerne angenommen“, so der 53-jährige Hörmann.

Während der DSC nach Startschwierigkeiten und dem 22:25 im ersten Satz die folgenden drei Durchgänge gegen die VolleyStars souverän gewann, gingen zwei andere Viertelfinals über die Zwei-Stunden-Marke hinaus: Der Tabellenzweite der Hauptrunde, VC Wiesbaden, lieferte sich mit dem Siebten USC Münster einen Krimi über die volle Distanz von fünf Sätzen, und hatte mit 16:14 schließlich knapp die Nase vorne. „Unsere Fehlerquote war viel zu hoch. Aber wir haben ein Kampfspiel gewonnen. Dieses Gefühl überwiegt und kommt mit nach Münster“, atmete VCW-Trainer Andreas Vollmer kräftig durch.

Im Aachener Hexenkessel an der Neuköllner Straße wehrte sich der amtierende Meister Schweriner SC ebenfalls über zwei Stunden gegen starke Aachenerinnen, doch die Ladies in Black nutzten ihren in der Hauptrunde erspielten Heimvorteil. SSC-Außenangreiferin Jana-Franziska Poll, die lange Jahre in Aachen zuhause war, sagte: „Ich glaube, das hätte heute aber auch umgekehrt sein können. Wir haben unglücklich verloren.“ LiB-Trainer Marek Rojko hatte das Match „genauso erwartet. Es war ein sehr enges Spiel bei dem keine Mannschaft der anderen etwas geschenkt hat. Nach dem ersten Satz, den Schwerin denkbar knapp gewonnen hat, lag der Vorteil zunächst beim Gegner und der Druck auf uns. Aber meine Mannschaft hat das dann hervorragend gemacht. Wir können ohne Druck nach Schwerin fahren, der Gegner steht nun unter Zugzwang.“

Dass aber auch für die Verlierer noch alles möglich ist, betonte Potsdams Trainer Alberto Salomoni trotz der 0:3-Niederlage bei den Roten Raben: „Wir haben unsere Chance und die wollen wir im zweiten Spiel nutzen, um dann wieder nach Vilsbiburg zu kommen.“ Sein Gegenüber Jonas Kronseder analysierte: „Wir haben heute gewonnen, weil wir mehr Druck ausgeübt und weniger Fehler gemacht haben. Aber das war nur der erste Schritt zum Weiterkommen, in Potsdam erwartet uns ein schweres Spiel.“ Diese Partie, die am Samstag, 5. April, um 18:30 Uhr steigt, wird genau wie das Rückspiel zwischen dem Schweriner SC und den Ladies in Black (19 Uhr) im 1-Kamera-Stream auf www.dvl-live.tv übertragen.

Playoff-Viertelfinale (Best of three):

Dresdner SC – VolleyStars Thüringen 3:1 (22:25, 25:18, 25:17, 25:15)

VC Wiesbaden – USC Münster 3:2 (25:23, 25:16, 22:25, 17:25, 16:14)

Rote Raben Vilsbiburg – SC Potsdam 3:0 (25:20, 25:23, 25:17)

Ladies in Black Aachen – Schweriner SC 3:1 (30:32, 25:20, 25:19, 32:30)

 

Sa. 05.04. | 19:30 | VolleyStars Thüringen – Dresdner SC

So. 06.04. | 14:30 | USC Münster – VC Wiesbaden

Sa. 05.04. | 18:30 | SC Potsdam – Rote Raben Vilsbiburg (DVL-live.tv)

Sa. 05.04. | 19:00 | Schweriner SC – Ladies in Black Aachen (DVL-live.tv)

 

ggf. Mi. 09.04. | 19:30 | Dresdner SC – VolleyStars Thüringen

ggf. Mi. 09.04. | 20:00 | VC Wiesbaden – USC Münster

ggf. Mi. 09.04. | 19:00 | Rote Raben Vilsbiburg – SC Potsdam

ggf. Mi. 09.04. | 19:30 | Ladies in Black Aachen – Schweriner SC