HC Leipzig will nächste Saison den EHF-Cup gewinnen

HC Leipzig im Derby gegen Thüringer HC - Aus HCL vs. THC 28:28 vom 14.01.2015 - Foto: Sebastian Brauner
HC Leipzig im Derby gegen Thüringer HC – Aus HCL vs. THC 28:28 vom 14.01.2015 – Foto: Sebastian Brauner

 

10.06.2015 – HC Leipzig / SPORT4Final / Frank Zepp:

Der HC Leipzig als Europas Nummer 10 in der abgelaufenen Saison geht auf Nummer sicher. Kein „Jahrhundert-Match“ in der Champions-League-Qualifikation, wie es das Spiel gegen FTC Budapest im September letzten Jahres darstellte. Manager Kay-Sven Hähner auf SPORT4Final-Nachfrage: „Wir legen den Fokus auf die nationalen Spiele und dann ab Oktober oder November zusätzlich auf den internationalen Wettbewerb.“ Denn die Qualifikation für die Königsklasse wäre „Anfang September in Baia Mare oder Győr und danach in kurzer Folge in der Liga die Spiele gegen Buxtehude, Metzingen, Leverkusen und Oldenburg. Wenn man da mit Misserfolgen und Verletzten zurückkommen würde, könnte man die ganze Saison schon verspielt haben.“ Nachvollziehbar, wenn auch angesichts des großen Erfolges mit dem Hauptrundeneinzug der Champions League in der letzten Saison mit einem weinenden Auge zu betrachten.

Das Team von Trainer Norman Rentsch hat sich damit gegen einen Antrag für die Champions-League-Wildcard entschieden. HC Leipzig-Manager Kay-Sven Hähner erklärte weiter: „Wir haben uns das Ganze nicht leicht gemacht, aber nach eingehenden Beratungen entschieden, im EHF-Cup zu starten, für den wir uns auch qualifiziert haben. Der Europapokal steht im darauffolgenden Jahr vor einer Reform und es wird die kommende Saison letztmalig in diesem Format gespielt und wir wollen deshalb einfach versuchen, den Europapokal bei dieser letzten Auflage in dieser Form zu gewinnen. Wir können uns noch sehr gut an das Europapokalfinale 2009 erinnern und alle, die dabei waren, wissen noch, was das für ein Highlight war. Das Finale in dieser Saison mit dem neuen russischen Meister und Pokalsieger Rostov und dem dänischen Spitzenteam Holstebro sollte aber allen zeigen, dass diese Aufgabe trotzdem kein leichtes Unterfangen wird. Es werden zahlreiche Spitzenteams im Lostopf sein, wie zum Beispiel zwei ungarische Teams, drei russische Mannschaften, zwei dänische Teams und natürlich auch Metzingen, als starker deutscher Mitbewerber. Alles in allem eine sehr große Herausforderung mit sehr attraktiven K.O.-Spielen für die Zuschauer.“

Vorbereitungsplan steht – HC Leipzig bei zwei internationalen Top-Turnieren

Nach dem öffentlichen Trainingsauftakt (13. Juli) stehen zunächst intensive Trainingseinheiten im athletischen Bereich auf dem Programm. Aus dem vollen Athletik-Training heraus wird dann traditionell das internationale Turnier in Wittlich (31. Juli – 2. August) gespielt, das so stark wie selten zuvor besetzt ist. Neben dem französischen Serienmeister Metz nimmt auch die Nationalmannschaft von Südkorea an diesem Vorbereitungsturnier teil. Über weitere Testspiele gegen den tschechischen Erstligisten Banik Most (5. August) und den starken Aufsteiger Borussia Dortmund (u.a. mit Clara Woltering, Nadja Nadgornaja und Anne Müller am 23. August in Dortmund) und dem internationalen Top-Turnier in Skopje (28. August – 2. September) mit Champions-League-Sieger Buducnost (Montenegro), Gastgeber Vardar Skopje (Mazedonien), dem russischen Meister und Pokalsieger Rostov, dem schwedischen Meister Sävehof und dem kroatischen Dauer-Champion Podravka holt sich das Team des deutschen Rekordmeisters den nötigen Feinschliff für die Saison.

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