SC DHfK Leipzig am Sonntag bei der HSG Nordhorn-Lingen

20.09.2013 – PM:

Am vierten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga muss der SC DHfK Leipzig am Sonntag in Nordhorn ran. Anwurf ist um 17 Uhr in der Sporthalle EUREGIUM. LVZ-Online überträgt die Partie wie gewohnt im Audio-Livestream unter www.lvz-online.de/sport/maenner-handball/scdhfk/livestream/r-livestream.html.

Kann der SC DHfK Leipzig seine Serie fortsetzen? Nach drei Saisonspielen sind die Leipziger (aktuell Platz 9 mit 4:2 Punkten) noch ungeschlagen, müssen aber am Sonntag bei einer der heimstärksten Mannschaften der Liga auf die Platte. Die HSG Nordhorn-Lingen (aktuell Platz 7 mit 4:2 Punkten) gab in der letzten Saison zu Hause nur sechs Punkte ab, im bisher einzigen Heimspiel der laufenden Saison wurde Aufsteiger Rimpar mit 27:20 abgefertigt. Mit Bobby Schagen spielt zudem einer der besten Shooter der Liga bei den Niedersachsen. Der Niederländer war letzte Saison mit 235 Treffern Nummer 1 der 2. Liga, steht aktuell mit 23 Toren auf Platz 3 dieser Wertung.

Rico Göde - Foto: Elmar Keil
Rico Göde – Foto: Elmar Keil

DHfK-Cheftrainer Christian Prokop hat sich und seine Mannschaft deshalb auf eine schwere Aufgabe vorbereitet: „Nordhorn ist ein dicker Brocken. Das ist ein seit Jahren eingespieltes Team, die Spieler verstehen sich untereinander. Aber meine Mannschaft hat sich in dieser Woche wieder weiterentwickelt, so dass wir gut vorbereitet sind und uns für Nordhorn was vornehmen.“ Zur Vorbereitung gehörte auch die Auswertung des letzten Spiels gegen Neuhausen (27:27). Prokop: „Da fehlte es an Abstimmung und Aggressivität, wurde im Rückraum Potenzial liegen gelassen. Hier können wir noch effektiver werden und dabei auf einen Vorteil hoffen: Wir haben sieben Spieler für den Rückraum im Kader, Nordhorn nur vier.“

Überzahl im Rückraum – das Gegenteil am Kreis. Nach der Rot-Sperre von einem Spiel für Neuzugang Alen Milosevic kann Prokop mit Kapitän Rico Göde nur einen etatmäßigen Kreisspieler aufstellen. Viele Pausen wird der 2,07m-Riese also nicht bekommen. „Rico hat es drauf, 60 Minuten zu spielen. Ich werde ihm aber in der Abwehr Pausen geben. Denn wir müssen hochkonzentriert sein, das Tempo hoch halten und über gute Abwehrarbeit zu einfachen Toren kommen.“

Damit die Mannschaft dafür möglichst ausgeruht ankommt, wird sie bereits am Samstag nach einem gemeinsamen Mittagessen die rund 480 Kilometer lange Reise bis an die deutsch-niederländische Grenze antreten und in Ibbenbüren übernachten.

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