Wölfe kassieren 66:83-Niederlage gegen starke Kroaten

Donnerstag nächstes Spiel gegen slowenischen Erstligisten Zlatorog Lasko

28.08.2013 – PM:

Der Mitteldeutsche Basketball Club musste am Dienstagabend die erste Testspielniederlage der Vorbereitungsphase einstecken. Mit 66:83 (35:59) unterlagen die Poropat-Schützlinge deutlich dem kroatischen Top-Club Cedevita Zagreb. 18 Ballverluste und eine Wurfquote von nur 34 % aus dem Feld machten ein besseres Abschneiden nicht möglich. Angelo Caloiaro war mit 18 Punkten, darunter 4/4 Distanztreffern, bester Werfer. Bereits am Donnerstagabend geht es für die Wölfe in den nächsten Test, dann heißt der Gegner Zlatorog Lasko aus Slowenien.

Im zweiten Testspiel am Dienstagabend ist dem starken kroatischen Team Cedevita Zagreb zumindest eine Revanche für die Niederlage im FIBA Europe Cup 2004 gelungen. Der Mitteldeutsche Basketball Club verließ das Parkett am Ende mit einer 66:83-Niederlage. Im Spiel sah man deutlich, dass es durch die neun Neuzugänge noch zahlreiche Abstimmungsfehler bei den Wölfen gibt. Hinzu kamen die harten Trainingseinheiten der letzten Tage, die den Spielern merklich in den Knochen steckten. Am Ende waren die 18 Ballverluste und eine magere Wurfquote von 34 % aus dem Feld der größte Faktor der Niederlage.

Erst nach drei Minuten kamen die Mitteldeutschen in Fahrt und holten durch einen Korbleger von Oliver Clay die ersten Punkte. Die kroatischen Gäste präsentierten sich von Anfang an ausgebuffter und wacher, so erspielten sie sich das erste Polster bis zur Viertelmitte. Mit einem Dreier schob Angelo Caloiaro sein Team etwas näher, zwei weitere Distanztreffer von Malte Schwarz und Center-Riesen Martynas Andriuskevicius zum Ende des Abschnitts ließen die Wölfe beinahe gleichauf kommen, mit 17:20 aus MBC-Sicht ging es ins zweite Viertel. Hier zog Cedevita Zagreb die Daumenschrauben an und spurtete mit einem 7:0-Lauf innerhalb von drei Minuten davon. Die Saalestädter waren in der Defense zu nachlässig und konnten offensiv nicht alles umsetzen. Erneut dauerte es drei Minuten bis zum ersten MBC-Korb, diesmal erlöste Hrvoje Kovacevic seine Mannschaft. Die Kroaten legten vor und die Wölfe konnten nur reagieren, zahlreiche Fouls auf beiden Seiten trugen nicht gerade zum Spielfluss bei. Beim Halbzeitstand von 35:50 waren bereits klare Verhältnisse geschaffen. Der kroatische Top-Club war qualitativ überlegen und bearbeitete die Sachsen-Anhalter in der Defense sehr physisch.

Nach dem Seitenwechsel wollte sich keine Besserung einstellen. Der Mitteldeutsche BC punktete nach seinen obligatorischen drei Minuten Anlaufzeit durch Djordje Pantelic, insgesamt markierten die Wölfe in dieser Phase aber nur sieben Zähler. Zagreb ging es nicht viel besser, auch sie kamen nur zu zehn Punkten und so wurde bei 42:65 der Schlussabschnitt eingeläutet. Hier gab der MBC noch einmal ordentlich Gas. Malte Schwarz eröffnete mit zwei Dreiern in Folge und sein Team ließ sich von dieser Energie ein wenig mitreißen, vor allem Angelo Caloiaro verbuchte wichtige Punkte. Am Ende bedeutete dieser Endspurt aber nur Ergebniskosmetik, denn das komfortable Polster von Cedevita Zagreb schmälerte dies leider nicht und so stand eine 66:83-Niederlage zu Buche.

MBC: Schwarz (15 Pkt., 4/8 Dreier), Kovacevic (5), Pantelic (2), Cuffee (7), Hain (1), Parker (4), Clay (8), Caloiaro (18), Andriuskevicius (6), Simon, Leutloff, Friederici.

Um wichtige Erkenntnisse reicher geht es am Donnerstagabend zum letzten Testspiel des Trainingslagers in Slowenien. Dafür reisen die Wölfe ins 40 Minuten entfernte Zlatorog. Bereits im letzten Jahr standen sich die beiden Teams zum Ende des Trainingslagers gegenüber, damals gewann der MBC deutlich mit 90:69. Wie schon im Vorjahr hielt Zlatorog auch in der abgelaufenen Saison ins Halbfinale der slowenischen Play-Offs Einzug. Gecoacht werden die Gastgeber von Milos Sporar, der in seinem Kader auf neun slowenische Spieler vertrauen kann. 18:30 Uhr ist Spielbeginn in der Arena Zlatorog. Die Begegnung ist gleichzeitig der Abschluss des Trainingscamps, denn am Freitag machen sich die Wölfe dann auf die lange Heimreise.

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