Handball: SC DHfK Leipzig unterlag SG Flensburg-Handewitt

SC DHfK Leipzig - Handball Bundesliga Saison 2020-2021 - Copyright: SC DHfK Leipzig
SC DHfK Leipzig – Handball Bundesliga Saison 2020-2021 – Copyright: SC DHfK Leipzig

Handball Bundesliga Männer, 16. Spieltag: SC DHfK Leipzig vs. SG Flensburg-Handewitt.  

Der SC DHfK Leipzig unterlag in einem nicht hochklassigen Match der SG Flensburg-Handewitt deutlich mit 24:29 (13:17) Toren und konnte nicht an die herausragenden Leistungen bei den Erfolgen gegen die Rhein-Neckar Löwen oder den SC Magdeburg anknüpfen.

Man of the Match: Jim Gottfridsson (SG Flensburg-Handewitt)

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27.12.2020 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball Bundesliga: Der SC DHfK Leipzig startete in den ersten zehn Minuten gut in die Partie gegen den Favoriten SG Flensburg-Handewitt. Danach entwickelten sich die Unterschiede im Leistungsvermögen beider Teams. Die Mannschaft von Erfolgstrainer Machulla steigerte sich im Abwehrverbund mit Keeper Bergerud und fand im Positionsangriff hauptsächlich die Lücken auf den Halbpositionen in der Leipziger Deckung. Zudem agierte der Flensburger Angriff im 1:1-Spiel sicherer und Spielmacher Gottfridsson zog die entscheidenden Fäden sowie selbst torgefährlich wurde.

Auf Leipziger Seite war die Wurfeffizienz zu schlecht und Gebala erhielt zu Recht die direkte rote Karte, nachdem er beim Durchbruch mit Wurfversuch von Gottfridsson von hinten in den Arm griff. Der SC DHfK Leipzig muss sich gewaltig steigern, um die Flensburger Gäste richtig in Gefahr zu bringen.

SG Flensburg Handewitt - Handball Bundesliga und EHF Champions League Saison 2020-2021 - Copyright: SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg Handewitt – Handball Bundesliga und EHF Champions League Saison 2020-2021 – Copyright: SG Flensburg-Handewitt

In der zweiten Halbzeit hielt Leipzigs zweiter Keeper Saeveraas die Hausherren mit guten Paraden im Spiel. Bei 17:19 und 18:20 kam das DHfK-Team nah an Flensburg-Handewitt heran. Aber die Wende im Spielverlauf gelang nicht, weil die Gäste nicht nur cleverer sondern auch im Angriff immer eine Antwort mehr zur Verfügung hatten.

Beim Gastgeber wurde nach der Pause das Match durch eine schwächere Wurfeffizienz stark beeinflusst. Die DHfK-Abwehrleistung war aber auch über 60 Minuten nicht auf dem hohen Niveau, was für einen Erfolg über eine Champions-League-Mannschaft erforderlich wäre. Leipzig kämpfte, aber der Matchplan wurde nicht erfolgreich, siehe Tempo- und Umkehrspiel, umgesetzt. Die SG Flensburg-Handewitt „schaukelte“ sicher die Begegnung und verdient nach Hause.

Stimmen (Quelle: MDR):

Philipp Weber: „Es gab viele Situationen, wo wir nicht so effektiv gespielt haben. Sie haben clever am Ende gewonnen. Es war ein extrem besonderes Jahr. Wir können stolz darauf sein, welche Leistungen wir gebracht haben: Erstmals bei den Löwen gewonnen und den SCM geschlagen.“

Maik Machulla: „Wir wussten, das es eng werden wird. Leipzig ist eine gute Mannschaft, das hat die Anfangsphase gezeigt. Mit Bergerud und unserem Angriff haben wir den Umschwung geschafft. Der Sieg ist sehr hoch zu bewerten. Weber ist oft in eine 1:1-Situation gekommen und dann haben wir ihn gut verteidigt.“

Lukas Binder: „Wit haben uns weiter entwickelt und Dinge besser als in der letzten Saison gemacht. Bis auf die ersten Minuten sind wir dann immer hinter Flensburg-Handewitt her gerannt.“

Andre Haber: „Einige Sachen haben wir schon leidenschaftlich verteidigt. Wir sind nicht so oft ins Tempospiel gekommen und haben im Angriff nicht die Quote bekommen. Wir werden 2021 richtig angreifen. Wir sind immer noch sehr privilegiert. Die Fans können auch Handball im Fernsehen gucken.“

Statistik:

SC DHfK Leipzig vs. SG Flensburg-Handewitt 24:29 (13:17)

Spielfilm: 3:1 (5.), 5:6 (12.), 9:9 (17.), 9:13 (22.), 12:14 (25.), 13:17 (HZ) – 13:18 (33.), 17:19 (42.), 18:23 (48.), 22:25 (54.), 22:28 (59.), 24:29 (EST).

Man of the Match: Jim Gottfridsson (SG Flensburg-Handewitt)

Beste Torschützen: Milosevic 6/7, Mamic 4/6, Wiesmach 4/6, Weber 1/5 – Wanne 9/10, Rod 6/11, Gottfridsson 5/7, Golla 2/2

Wurfeffizienz: 53:64 Prozent – (1. HZ: 54:81 Prozent)

Torhüter: 14:12 Paraden (32:33 Prozent) – (1. HZ: 4:6 – 19:31 Prozent)

Gegenstoß-Tore: 2:4 – (1. HZ: 1:3)

Technische Fehler: 6:8 – (1. HZ: 4:4)

Strafminuten: 8:8 – (1. HZ: 4:4)

Rot: Gebala (27.), Hald (37.)

Zuschauer: 0 in der Arena Leipzig

Schiedsrichter: Sebastian Grobe und Adrian Kinzel

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