HC Leipzig mit Thriller-Sieg in Leverkusen. Anne Hubinger überragend


HC Leipzig mit Thriller-Sieg in Leverkusen. Anne Hubinger überragend - Foto: Sebastian Brauner
HC Leipzig mit Thriller-Sieg in Leverkusen. Anne Hubinger überragend – Foto: Sebastian Brauner

Nach dem hart erkämpften 28:27-Auswärtssieg steht dem HC Leipzig am kommenden Sonntag das Aufeinandertreffen der einzigen beiden ungeschlagenen Teams der Liga ins Haus.

Zurzeit rangieren die Oldenburgerinnen mit 9:1 Punkten vor dem HC Leipzig (7:1 Punkte) – haben jedoch bereits eine Partie mehr absolviert.

Handball-WM 2013 in Spanien: SPORT4Final - Redakteur Frank Zepp im Palau Sant Jordi in Barcelona am 27. Januar 2013 - Foto: SPORT4Final
Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona

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19.10.2015 – HC Leipzig / SPORT4Final / Frank Zepp:

In der Partie gegen Bayer Leverkusen legte der deutsche Rekordmeister einen Fehlstart hin und lag nach nicht einmal drei Spielminuten mit 0:4 hinten. Nach einer Auszeit von Cheftrainer Norman Rentsch konnte das Leipziger Team die Fehler abstellen und kam immer besser ins Spiel. Folgerichtig erzielte Anne Hubinger, die mit insgesamt neun Treffern erfolgreichste HCL-Torschützin war, nach 16 Spielminuten den Ausgleich, ehe die vom 7-Meter Punkt treffsichere Shenia Minevskaja zwei Minuten später die erste Leipziger Führung erzielen konnte. In den Folgeminuten baute der HC Leipzig den Vorsprung kontinuierlich aus und ging mit einer 16:11-Führung in die Halbzeitpause.

Auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte konnte der HC Leipzig durch Tore von Luisa Schulze, die von der Bayerabwehr oftmals nur mit Fouls zu stoppen war, und Alexandra Mazzucco die Führung auf 22:15 ausbauen, ehe die Gastgeberinnen durch Unkonzentriertheiten sowie zahlreiche Zeitstrafen bei den Leipzigerinnen zurück ins Spiel fanden und den Rückstand Stück für Stück verkürzten. Beim Stand von 26:26 stand das Spiel sieben Minuten vor dem Ende auf der Kippe. Katja Kramarczyk verhinderte mit einer tollen Parade die Leverkusener Führung, im Gegenzug konnte Shenia Minevskaja die Leipziger Führung erzielen. In den Folgeminuten verpassten beide Teams einen vorentscheidenden Torerfolg. Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc, die trotz nur einem Tor ein sehr gutes Spiel absolvierte, übernahm 54 Sekunden vor dem Spielende die Verantwortung und sicherte dem HC Leipzig mit ihrem Treffer von der halblinken Position die wichtigen Auswärtspunkte im Rheinland.

„Wir haben ein tolles und spannendes Spiel gesehen. Zwar wäre etwas weniger Spannung gut gewesen, aber es war natürlich wichtig, dass wir in der Schlussphase einen kühlen Kopf bewahrt haben. Nach unserem Fehlstart kämpften wir uns intelligent zurück und haben es dann bis zur 40. Minute gut gelöst. Schließlich fehlte uns in der Abwehr die Konzentration. Unter dem Strich bin ich zufrieden, wir befinden uns weiter in einer Entwicklung“, sagte Trainer Norman Rentsch nach dem Duell gegen die „Handballelfen“.

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Im HCL-Lager hofft man weiter auf den ersten Einsatz von Neuzugang Franziska Mietzner, die nach ihrer Knieoperation Ende Juli vor ihrem Debüt im HCL-Trikot steht. Nach ihrem Riss des Innenmeniskus arbeitet sich die Rückraumspielerin Stück für Stück zurück ins Team des deutschen Rekordmeisters.

Kreisläuferin Luisa Sturm musste sich währenddessen in der vergangenen Woche der ersten von zwei geplanten Operationen am Knie unterziehen. Die gebürtige Nürnbergerin war erst in der Vorbereitungsphase nach einem auskurierten Kreuzbandriss auf das Handballparkett zurückgekehrt, verletzte sich im September aber erneut schwer am Knie und wird dem HC Leipzig noch lange fehlen.


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