Handball Champions League: THW Kiel chancenlos bei PGE Vive Kielce


Handball Champions League, Gruppe B: PGE Vive Kielce vs. THW Kiel 32:21 (18:11)

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel befindet sich auch in der Handball EHF Champions League im sportlichen Abwärtstrend. Bei PGE Vive Kielce, dem Sieger der Königsklasse 2016, war das Team von Interims-Coach Christian Sprenger chancenlos, weil viele Spieler in der Kieler Mannschaft weit weg von ihrem Leistungsvermögen agierten und krisenhafte Erscheinungen im sportlichen sowie vor allem im mentalen Teamplay sichtbar wurden.

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THW Kiel nach Halbfinale beim Handball DHB Pokal Final Four 2017 gegen SC DHfK Leipzig - Foto: SPORT4FINAL
THW Kiel nach Halbfinale beim Handball DHB Pokal Final Four 2017 gegen SC DHfK Leipzig – Foto: SPORT4FINAL

24.09.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Der THW Kiel musste bereits am zweiten Spieltag in der Königsklasse die zweite Niederlage hinnehmen und wird es selbst im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale (Gruppen-Rang sechs) in dieser Verfassung sehr schwer haben.

Rune Dahmke war mit sechs Toren bester Kieler Torschütze und brachte zum ersten und einzigen Mal den THW Kiel mit 1:2 (2.) in Führung. Nach acht Minuten begann beim 5:2 die Dominanz des polnischen Meisters. Vom 6:5 (11.) bis zum 11:5 (17.) kam Kielce in den Lauf und Spielrausch bei wenig Gegenwehr auf Kieler Seite. Allein zehn technische Fehler bis zur Halbzeit ließen die Weinhold und Co. praktisch auf die Verliererstraße kommen.

Kein anderes Bild in der zweiten Halbzeit. Kielce war einfach bei diesem Kieler Leistungsvermögen eine Nummer zu groß und musste nicht mal an die eigene Leistungsgrenze gehen. Die erste „Zehn-Tore-Führung“ stand bei 28:18 in der 51. Minute auf der Anzeigetafel. Bis zum Schlusspfiff änderte sich nicht mehr an dem Kräfte- und Torverhältnis.

Statistik:

Wurf-Effizienz: 65:52 Prozent

Torhüter: 30;:25 Prozent

Gegenstoß-Tore: 6:3

Technische Fehler: 8:14

„Man of the Match“: Karol Bielecki (8 Tore)

Bester THW-Spieler: Rune Dahmke


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