Rhein-Neckar Löwen von Veszprem klar bezwungen

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Handball Champions League EHF Final4: Roland Mikler (MKB-MVM Veszprém) - Foto: EHF Media
Handball Champions League EHF Final4: Roland Mikler (MKB-MVM Veszprém) – Foto: EHF Media

Handball VELUX EHF Champions League: Bei den Rhein-Neckar Löwen wird der Leistungsabfall in der Bundesliga und Königsklasse immer deutlicher.

Nach Niederlagen in Montpellier und in Flensburg-Handewitt konnte das Team des deutschen Vizemeisters mit Coach Nikolaj Jacobsen auch gegen Telekom Veszprem nicht das Ruder herum reißen und verlor vor nur 3.555 Zuschauern mit 25:29 (13:14) Toren.

Gäste-Torhüter Roland Mikler war der „Man of the Match“ mit 21 Paraden (46 Prozent).

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Die Rhein-Neckar Löwen versagten in der Chancenverwertung und besaßen keinen qualitativ starken Rückraum. Neben der Konzentration ließen vor allem nach der Pause auch die physischen Kräfte nach. Die Abhängigkeit von Spielmacher Andy Schmid und seiner Performance wurde wiederum deutlich. Die beiden deutschen Vertreter in der Champions League, SG Flensburg-Handewitt und Rhein-Neckar Löwen, sind angesichts des Terminkalenders und Spielplans in der Bundesliga einfach nicht im oberen Leistungsbereich der Königsklasse wettbewerbsfähig.

Telekom Veszprem agierte nicht als „Über-Mannschaft“, legte aber nach der Heim-Niederlage gegen die Löwen eine „Schippe“ in spielstrategischer Hinsicht drauf. Nach 50 Minuten führte der ungarische Vizemeister mit 21:26 und ließ sich bis zum Spielende nicht mehr von der Siegerstraße abbringen.

Stimmen (Quelle: Sky):

Nikolaj Jacobsen (Rhein-Neckar Löwen): „Die Kräfte zum Schluss waren auch schwierig. Wir haben alles versucht und gekämpft in der Abwehr. Erste Halbzeit spielen wir gut, aber die Chancenverwertung war nicht gut. Zweite Hälfte gingen die Kräfte etwas aus. Eigentlich bin ich mit der Mannschaft zufrieden. Veszprem hat ja nicht die gleichen Spiele und Herausforderungen wie wir in der Liga. Wir waren aber auf Augenhöhe, nur die Chancenverwertung war anders. Wir hatten nicht den besten Tag im Angriff. Mikler mit 24 Paraden, das war zuviel für uns. Heute war aber für uns etwas drin.“

Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen): „Erste Halbzeit gut und schnell im Angriff gespielt und die Chancen haben wir vergeben. Momentan stecken wir in so einer Phase. Wir sind fit. Es liegt nicht an der Kondition. Es braucht zwei, drei schlechte Aktionen, um uns zu verunsichern. Miserabel war meine eigene Leistung.“

Petar Nenadic: „Wir haben ein richtig gutes Spiel in der Abwehr und clever im Angriff gemacht. Neuer Trainer und neue Sachen sowie System – der Sieg ist wichtig für einen oberen Platz in der Gruppe. Der Unterschied in der Belastung ist wirklich so groß zur Bundesliga. Wir haben vor fünf Tagen gespielt und hatten die Zeit zur Vorbereitung. Niemand interessiert sich für die Spieler in der Bundesliga. In Deutschland musst du jedes Spiel gewinnen.“

Kentin Mahe: „Es war ein Veszprem, das wir gerne sehen. Heute war die Arbeit der letzten Wochen fruchtbar auf der Platte. Es fühlt sich an, dass ein Knoten geplatzt ist.“

Handball VELUX EHF Champions League, Vorrunde, Gruppe A, 9. Spieltag:

Rhein-Neckar Löwen vs. Telekom Veszprem 25:29 (13:14)

Spielfilm: 6:6 (13.), 9:12 (24.), 13:14 (HZ) – 16:15 (34.), 16:19 (40.), 19:24 (46.), 21:26 (50.), 24:26 (52.), 25:29 (EST)

Man of the Match: Roland Mikler

Beste Torschützen: Mensah 6, Tollbring 5 – Mahe 7, Nenadic 4

Wurfeffizienz: 47:63 Prozent

Torhüter: 15:21 Paraden

Technische Fehler: 6:7

Gegenstoß-Tore (1. Welle): 0:4

Zuschauer: 3.555 in SAP Arena Mannheim


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