Handball EM 2016: Frankreich deklassierte Kroatien

Handball EM 2016 Polen: In der Hauptrunden-Gruppe 1 deklassierte Titelverteidiger Frankreich das chancenlose und am Ende wenig motivierte Team von Kroatien mit 32:24 (16:10) Toren in Kraków.

Handball EM 2016: Frankreich deklassierte Kroatien - Foto: ZPRP / EHF
Handball EM 2016: Frankreich deklassierte Kroatien – Foto: ZPRP / EHF

Nach einer eindrucksvollen ersten Halbzeit Frankreichs waren die „Messen gelesen“ und Kroatien geschlagen. Der Olympiasieger konnte im ersten „Finale um das Semifinale“ dem Druck standhalten. Nun muss unbedingt noch ein Sieg gegen Norwegen mit 5 Toren her, sollte es bei Punktgleichheit mit den Skandinaviern und Polen zum Dreiervergleich dieser Teams um den Einzug ins Halbfinale kommen.

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp in Wroclaw

24.01.2016 – SPORT4Final Live aus Wroclaw / Frank Zepp / EHF EURO Media:

Handball EHF EURO 2016 der Männer aus Polen:

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet live von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Wroclaw und von den Finalspielen in Kraków.

„Matchplayer“ Thierry Omeyer brachte die Kroaten mit 16 gehaltenen Bällen und 40 Prozent-Quote zur Verzweiflung. Den I-Punkt oben drauf setzte der Ausnahme-Könner mit einem Tor zum 31:23 (59.). Frankreich größter Vorsprung betrug elf Tore beim 22:11 (37.) und 24:13 (39.). Kroatien war insgesamt ohne Chance.

Handball EM 2016: Frankreich deklassierte Kroatien - Foto: ZPRP / EHF
Handball EM 2016: Frankreich deklassierte Kroatien – Foto: ZPRP / EHF

Thierry Omeyer sagte zu seinem Torerfolg: „Ich habe nicht viele Tore in meiner Karriere erzielt. Auch wenn ich es manches Mal versuchte. Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen Glück mit diesem Tor hatte.“ Luc Abalo (Frankreich) meinte zum Norwegen-Match: „Wenn wir gegen Norwegen verlieren, werden wir dumm aussehen, und wir haben dann nichts gewonnen. Das schwierigste Spiel war heute. Wenn wir gegen Polen gewonnen hätten, könnten wir gegen Kroatien heute auch verlieren.“ Marino Maric (Kroatien) zeigte sich selbstkritisch: „Es war wirklich schlecht, jeder französische Spieler war gefährlich. Wir waren nicht sicher genug in der Verteidigung. Das einzige, was wir sagen können, ist ‚Herzlichen Glückwunsch‘ nach Frankreich. Wir glaubten, wir könnten Frankreich schlagen, aber in der Halbzeit waren sie sechs Tore vor uns. Jetzt müssen wir uns wirklich für das Spiel gegen Polen konzentrieren.“ Kroatiens Trainer Zeljko Babic sagte: „Wir haben eine große Lektion heute erhalten. Vielen Dank Herr Onesta.“

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