Champions League: Thüringer HC will „Larvik streckenweise ärgern“

03.04.2015 – THC / SPORT4Final / Frank Zepp:

Am Ostersamstag um 14 Uhr trifft der Thüringer HC im ersten von zwei Viertelfinalspielen in der Nordhäuser Wiedigsburghalle auf den norwegischen Vertreter Larvik HK. Das „Über-Team“ der diesjährigen Champions-League-Saison kommt mit ehemaligen Welthandballerinnen und hat bisher noch keinen einzigen Punkt abgegeben.

Champions League: Thüringer HC
Champions League: Thüringer HC

Blick-Zurück:

Drei schwere Spiele innerhalb von sieben Tagen waren zu absolvieren und meisterschaftstechnisch überlebenswichtig Zu den bekannten Verletzungssorgen, kamen noch die an Grippe erkrankten Lydia Jakubisova und Marieke Blase, die die Reise nicht mit antreten konnten. Aber die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen. Auch wenn wir mit einigen Schiedsrichterentscheidungen haderten (u.a. zehn Siebenmeter gegen uns) – wir hätten die Aufgabe souveräner lösen müssen. Nach der Halbzeit waren wir bis auf vier Tore weg, konnten trotz Strafwurftrainings am Montag drei! Siebenmeterwürfe nicht unterbringen. Dieses Mal ein großes Lob an Yuliia Snopova, die im Abwehrzentrum für Danick Snelder super gearbeitet und in der entscheidenden Phase Tore gemacht und Siebenmeter herausgeholt hat. Die Freude im Team über die zurückeroberte Tabellenführung ist groß, aber man weiß auch, dass die Entscheidungen über die Meisterschaft aus eigener Kraft im Mai liegen und alle Kräfte fordern werden. Einen Abgang zum Saisonende verkündete der Trainer definitiv. Martine Smeets wird nach Bietigheim wechseln und der Verein ist in Gesprächen mit zwei möglichen Kandidatinnen für die Linksaußen-Position.

Blick-nach vorn:

„Wir haben unser Ziel in der Champions League optimal erreicht. Mit Larvik kommt jetzt eine absolute Übermannschaft, die allseits als großer Favorit auf den Sieg gilt. Sie haben in dieser Saison keinen einzigen Punkt abgegeben. Die Norwegerinnen um die ehemaligen Welthandballerinnen Gro Hammerseng-Edin (2007) und Linn-Kristin Koren Riegelhuth (2008) sind ein Team, das ein phantastisches Konterspiel beherrscht, auf allen Positionen herausragende Spielerinnen aufbietet und kritische Situationen sachlich und abgeklärt meistert. Wir wollen diese Aufgabe annehmen, haben nichts zu verlieren und können somit auch locker in das Match gehen. Natürlich ist unser Ziel, Larvik streckenweise zu ärgern, vor allem aber wollen wir unsere treuen Fans mit einem tollen Spiel belohnen. Leider können nicht alle Spielerinnen mitwirken – Sonja Frey und Nadja Nadgornaja werden definitiv nicht spielen, ich hoffe aber, dass Lydia Jakubisova wieder gesund ist.“

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