Para Leichtathletik EM: Markus Rehm mit Weitsprung Weltrekord


Para Leichtathletik EM: Berlin, Germany - August 25: Markus REHM (GER) while European Championships Para-Athletics Berlin 2018 at Berlin - Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, 2018.08.25 in Germany. Photo: Binh Truong/DBS
Para Leichtathletik EM: Berlin, Germany – August 25: Markus REHM (GER) while European Championships Para-Athletics Berlin 2018 at Berlin – Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, 2018.08.25 in Germany. Photo: Binh Truong/DBS

Para Leichtathletik EM: Paralympics-Sieger Markus Rehm verbesserte sich in Berlin um einen Zentimeter.

Para Leichtathletik EM: Der Weitsprung-Wettbewerb der Prothesen-Springer zog alle in seinen Bann: Für Markus Rehm vom TSV Bayer 04 Leverkusen war wenige Tage nach seinem 30. Geburtstag die große Frage, ob er erneut seinen Weltrekord verbessern kann.

26.08.2018 – PM DBS / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Nachdem Felix Streng bereits im ersten Versuch seine persönliche Bestleistung mit 7,49 Meter übertroffen hatte, sprang er im zweiten Versuch sogar 7,71 Meter. Allerdings verschenkte der 23-Jährige dabei am Brett noch viel, so dass immer spannend war, ob er nicht auch noch über acht Meter kommen könnte. 

Markus Rehm hatte in seinem ersten Sprung 7,75 Meter vorgelegt, bevor er sich im dritten auf 8,00 Meter absetzte. Nach 8,02 Meter und 8,11 Meter sowie Strengs letztem Sprung war klar, dass Rehm Europameister ist. Angetrieben vom rhythmischen Klatschen der 5.000 Zuschauer legte er alle Kraft in den Absprung, flog und landete bei 8,48 Meter – Weltrekord. Ein Zentimeter mehr als noch Anfang Juli in Japan.

Para Leichtathletik EM: Berlin, Germany - August 25: Markus REHM (GER) while European Championships Para-Athletics Berlin 2018 at Berlin - Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, 2018.08.25 in Germany. Photo: Binh Truong/DBS
Para Leichtathletik EM: Berlin, Germany – August 25: Markus REHM (GER) while European Championships Para-Athletics Berlin 2018 at Berlin – Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, 2018.08.25 in Germany. Photo: Binh Truong/DBS

„Ich bin mit dem Anlauf nicht zurecht gekommen, der Wind war ziemlich ordentlich. Erst den letzten Sprung habe ich richtig getroffen. Dass es auch der Weltrekord ist, freut mich umso mehr“, sagte Markus Rehm, der die Sandgrube fast gänzlich ausnutzte.

Felix Streng, der sich in diesem Jahr eigentlich auf den Sprint konzentriert hatte und nur in drei Einheiten vor der EM noch mal Weitsprung trainiert hatte, sagte nach dem Gewinn der Silbermedaille: „Ich war jetzt näher an Markus dran. Der Wettkampf kommt, in dem wir ganz dicht beieinander sein werden. Mir fehlt einfach das Sprung-Gefühl, aber daran wollen wir arbeiten. Momentan komme ich einfach mit viel Tempo an und nutze das aus.“


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