Hansa Rostock: Hauptsponsor versteigert Anti-Gewalttrikots

Dennis Erdmann - Foto: F.C. Hansa Rostock
Dennis Erdmann – Foto: F.C. Hansa Rostock

Sie sind einzigartig, im Wettkampf von den Spielern des F.C. Hansa Rostock getragen und anschließend handsigniert worden – die Trikots mit dem Slogan „Gewalt? Nicht mit uns!“.

 

 

 

 

 

 

Handball-WM 2013 in Spanien: SPORT4Final - Redakteur Frank Zepp im Palau Sant Jordi in Barcelona am 27. Januar 2013 - Foto: SPORT4Final
Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona

SPORT4Final Live und Exklusiv: Handball-WM der Frauen im Dezember 2015 aus Dänemark

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet ausführlich von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Kolding.

 

 

15.10.2015 – Hansa Rostock / SPORT4Final / Frank Zepp:

Hansa Rostock-Hauptsponsor Kurzurlaub.de hatte im Heimspiel gegen Dresden nicht nur auf seinen Werbeschriftzug auf der Hansa-Brust verzichtet, sondern mit dem besagten Slogan auch aktiv ein Zeichen gesetzt. Diese Original-Trikots werden jetzt für Gewalt-Präventions-Projekte im Vereinsumfeld versteigert. „Gewalt soll bei uns auch künftig keine Rolle mehr spielen dürfen. Wer der gleichen Meinung ist, sollte jetzt im Internet fleißig mitbieten, sein entsprechendes Zeichen setzen und dem Verein gleichzeitig noch aktiv helfen!“, sagt David Wagner, Portalmanager bei Kurzurlaub.de.

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Der Gesamterlös geht 1:1 in die Kassen vereinsinterner Präventions-Programme. Unter anderem in das Projekt  „Hansa Rostock und ich“, welches sich direkt mit den Problemen der Gesellschaft auseinandersetzt und Gewalt schon im Vorfeld einzudämmen versucht. Das erste Trikot das den Besitzer wechselt wird das von Abwehrspieler Dennis Erdmann sein. In den kommenden Wochen werden dann alle Originaltrikots der Spieler, die im Ost-Duell im Hansa-Kader standen, meistbietend unter die Fans gebracht.

Nach den jüngsten Vorkommnissen gegen Magdeburg und Dresden steht der F.C. Hansa wiederholt im Fokus des DFB und der Sicherheitsbehörden. „Das Bewusstsein und die Verantwortung für unseren Verein und das, was drum herum passiert, muss weiter sensibilisiert werden. Es soll um Fußball gehen und das möglichst erfolgreich. Gewalt hat da nichts zu suchen. Weder bei uns noch bei anderen Vereinen.“, so Wagner, der im Rahmen einer Präventionsarbeit auch immer wieder auf die Kommunikationsstrategie setzen würde.

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