Ralf Minge (Dynamo Dresden): „Davon distanzieren wir uns.“

30.11.2014 – SPORT4Final:

Mathias Fetsch: „Wir haben gesehen, dass die Mannschaft lebt.“

Benjamin Kirsten: „Es ist heute kein Hurra-Fußball gewesen, aber wir haben das heute erzwungen.“

Ralf Minge: „Er hat bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht.“

Robert Schäfer: „Die haben nichts mit Fußball zu tun und gehören strafrechtlich verfolgt, sanktioniert, abgeurteilt und bestraft.“

Ralf Minge (Dynamo Dresden): „Davon distanzieren wir uns.“ - FC Hansa Rostock vs. Dynamo Dresden 1:3 am 29.11.2014 - Foto: SPORT4Final
Ralf Minge (Dynamo Dresden): „Davon distanzieren wir uns.“ – FC Hansa Rostock vs. Dynamo Dresden 1:3 am 29.11.2014 – Foto: SPORT4Final

Nach dem überzeugenden 3:1-Erfolg von Dynamo Dresden beim F.C. Hansa Rostock kamen folgende Protagonisten des Ostderbys an das SPORT4Final-Mikro von Redakteur Frank Zepp:

Mathias Fetsch (Dynamo Dresden – 3 Tore):

„Es war heute wieder eine richtig gute Leistung der Mannschaft. Wir haben gekämpft bis zur letzten Sekunde und dafür auch noch richtig guten Fußball gespielt. Wir hatten viel gute Kombinationen und Torchancen und wenn ich da zum Sieg beitragen durfte,  ist es für mich persönlich umso schöner. Es ist wieder ein richtig geiles Gefühl zu gewinnen … Wichtig war, dass wir direkt nach dem 1:1 wieder eine große Chance hatten … Wir haben gesehen, dass die Mannschaft lebt.“

Benjamin Kirsten (Dynamo Dresden):

„Das 3:1 war eine richtige Erleichterung, obwohl ich Bedenken hatte, weil ich nicht wollte, dass wir zu sicher waren. Es ist heute kein Hurra-Fußball gewesen, aber wir haben das heute erzwungen und haben nach dem Ausgleich einfach weiter gemacht.“

Marco Hartmann (Dynamo Dresden):

„Die kurze Unterbrechung hat uns nochmal gut getan. Wir haben einiges nochmal angesprochen und dann haben wir die Tore einfach gemacht. Wenn man ein, zwei Tore Vorsprung hat, kann man die Kugel ruhiger spielen und befreit aufspielen … Wir müssen uns noch mehr belohnen, gerade in der ersten Halbzeit bei den zwei Kontern.“

Ralf Minge (Dynamo Dresden):

„Wenn man mal von den 10 Minuten nach der Halbzeit absieht, dann war das hier sehr konzentriert und fokussiert, wie wir hier aufgetreten sind. Das war die Mannschaft, die wir in den vielen Wochen am Anfang der Saison gesehen haben. Das ist nun mal so, dass man letztendlich dafür belohnt wird … Wenn einer drei Tore macht und wie er sich reinhängt, dafür hat er auch in den letzten Wochen hart gearbeitet. Dass nun in Sachen „Ankommen“ und „Integration“ ein paar Sachen besser ineinander greifen, das war uns klar, denn er hat die Vorbereitung nicht mitgemacht. Insofern freuen wir uns für ihn, eine tolle Geschichte … Er ist sicherlich nicht der ganz große Aktionsspieler wie Justin Eilers, aber sehr laufstark und wertvoll für die Mannschaft. Auch ballsicher und heute hat er auch bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht … Ich sehe immer die Mannschaft und das müssen wir uns auch schön bewahren, dass die Mannschaft im Vordergrund steht. Sicherlich steht das an der Anzeigetafel und in allen Zeitungen, wer die Tore gemacht hat, aber den Sieg hat die Mannschaft errungen … Wir haben dann kurzfristig entschieden, dass wir nicht in die Kurve gehen. Das tut mir für die 97 Prozent leid, die uns immer bei den Auswärtsspielen begleiten. Und es war mal an der Zeit, dass wir ein Zeichen setzen. Es geht nicht gegen die, die wirklich hinter uns stehen, sondern gegen die, die bewusst und vorsätzlich Handlungen tätigen, wo Verletzungen oder Schlimmeres bewusst in Kauf genommen werden. Davon distanzieren wir uns, ganz klar.“

Robert Schäfer (Dynamo Dresden):

„So wichtig der Sieg heute war, er ist natürlich getrübt. Was man klar sagen muss: Diejenigen, die Leuchtspurmunition in gegnerische Fans schießen, sind weder Fußballfans und hat nichts mit Fußballkultur zu tun. Das sind einfach Straftäter, das ist eine versuchte Körperverletzung. Wir können das nur verurteilen. Die haben nichts mit Fußball zu tun und gehören strafrechtlich verfolgt, sanktioniert, abgeurteilt und bestraft. Alles andere erübrigt sich dazu … Sicherlich hat das Konsequenzen für den Verein. Damit tun diese Personen dem Vereine einen Bärendienst.“

Stefan Böger (Dynamo Dresden) in der Pressekonferenz:

„Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft, wie sie das Spiel angenommen hat. Was das leidenschaftliche Zweikampfverhalten angeht und es war eine gute Mischung aus Kampf und Spiel.“

Stefan Böger (Dynamo Dresden) am SPORT4Final-Mikro:

„Wir haben über 90 Minuten richtig guten Fußball gespielt und hoch verdient gewonnen.“

„Wir besinnen uns auf unsere Leistung und die haben wir heute abgeliefert.“

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